Webseitenstatisitk: Einmal Piwik – Google Analytics – Woopra und wieder zurück

August 17, 2010 29 Von hombertho

Es soll ja Leute geben, denen Statistiken nicht so wichtig sind. Aber ich gebe zu, dass ich nicht zu diesen Menschen gehöre. Ich bin zwar kein Mensch, der stundenlang Graphen anschaut und dann anfängt umfangreiche Analysen und Prognosen zu erstellen. Ganz ohne Statistik geht es aber auch nicht.

Ende 2008 hatte ich es mal mit Piwik probiert. Die Idee die Daten lokal auf dem Server auszuwerten gefiel mir sehr gut. Aber irgendwie hatten mir noch ein paar Funktionen gefehlt. Zu diesem Zeitpunkt war die Version 0.2.4 aktuell und somit mehr oder weniger noch im recht frühen Beta Stadium.
So bin ich dann wie viele andere auch bei Google Analystics gelandet. Funktioniert hat es gut, aber Datenschutzrechtlich immer wieder problematisch. Oft wird dieser Dienst auch von den Besuchern blockiert und somit werden auch einige Besuche nicht gezählt.

Zwischenzeitlich hatte ich es dann mit Woopra probiert. Es ersetzt zwar nicht komplett Google Analytics, aber das Real-Time-Tracking ist schon eine tolle Sache. Allerdings gibt es hier auch einen großen Nachteil. Es ist seitdem es die Beta Phase verlassen hatte nicht mehr kostenfrei und auch hier ist es Datenschutzrechlich nicht ganz so unbedenklich. Die Statistiken werden auf einem externen Server gesammelt. Und somit hat man auch keine pure Gewissheit, was sonst noch so mit den Daten geschiet.

Vor ein paar Tagen bin ich dann wieder bei Piwik gelandet. Die aktuelle Version 0.9 macht einen sehr guten Eindruck und man merkt, dass Piwik auch langsam wirklich Erwachsen wird.

Webseitenstatisitk: Einmal Piwik - Google Analytics - Woopra und wieder zurück

Die Oberfläche wurde komplett überarbeitet und bietet eine Menge nützlicher Widgets zum Auswerten der Zugriffsstatistiken. Es gibt sogar einen Live Monitor, der aktuelle Besucher anzeigt. Auch wenn die Funktion bei weitem nicht so gut ist, wie bei Woopra. Aber wenn die Entwicklung so weiter geht wird sich das aber schnell ändern.

Es gibt einen kostenlosen Client Desktop Web Analytics, der auf das Air Framework basiert und seit kurzem gibt es auch eine kostenloses iPhone und Android App.

Das Allerbeste ist aber, dass die ganzen Daten auch lokal auf dem Server verbleiben.

Die Installation von Piwik ist recht einfach und dank dem passenden Plugin ist auch die WordPress Integration sehr schnell gemacht.

Webseitenstatisitk: Einmal Piwik - Google Analytics - Woopra und wieder zurück

Zusätzlich bietet das Plugin auch gleich die Möglichkeit, die wichtigsten Daten auf einem Blick anzeigen zu lassen.

Mein Fazit

Ganz ohne Statistik geht es nicht, aber wenn dann möchte ich auch nicht unnötig zu einer Datenschleuder werden. Mit Piwik habe ich die volle Statistik Funktionen und die Sicherheit, dass ich auch weiß wo diese ganzen gesammelten Daten auch landen.

Das Projektteam hat echt sehr gute Arbeit geleistet und Piwik ist eine ernstzunehmende Alternative zu Google Analytics geworden :thumbsup:

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