Die Intel X25-M 160 GB SATA II SSD in einem Macbook Pro Unibody

Nachdem ich nun endgültig von der 5400er Festplatte, die ich jetzt schon seit einem Jahr besitze genervt bin und die 7200er Festplatte einfach nicht tauglich war habe ich mir nach langem überlegen doch entschieden eine SSD für mein Macbook Pro Unibody zu kaufen. Da es aber nicht irgend eine SSD sein sollte ist meine Wahl auf die Intel X25-M 160GB gefallen.

Wieso aber gerade die Intel X25-M?

Eine SSD bedeutet nicht gleich schnell. Das ist ein Irrglaube, denn gerade viele günstigere SSD Festplatten sind nicht viel schneller als Festplatten. Nein im Gegenteil. Sogar langsamer. Ich habe sogar SSDs gesehen, die nur 30 MB/s lesen und schreiben können. Wenn man schon viel Geld für eine SSD ausgibt, dann möchte man ja auch was davon haben. Daher unbedingt darauf achten, dass die SSD eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von mindestens 200 MB/s hat. Vor allem die Lesegeschwindigkeit ist besonders wichtig. Es wird ja mehr gelesen als geschrieben.

Die Intel X25-M hat laut technischer Beschreibung eine fantastische Geschwindigkeit von 250 MB/s. Aber nur eine Schreibgeschwindigkeit von 70 MB/s. Da sollte man meinen, dass die SSD doch nichts taugt. Aber seltsamerweise ist die Intel aber immer noch schneller als SSDs anderer Hersteller mit einer Schreibgeschwindigkeit von 200MB/s. Daher sollte man nicht nur den Angaben vom Hersteller blind glauben, sondern lieber vorher ein paar Testberichte lesen. Wieso aber Intel nun die Schreibgeschwindigkeit so niedrig angibt kann ich mir nicht erklären.

Was ist aber nun der Vorteil von einer SSD? Neben dem geringeren Stromverbrauch von 0,15 Watt im Betrieb und der geringen Geräuschentwicklung von 0 dB die fantastischen Zugriffszeiten von nur 65 Mikrosekunden. Natürlich ganz zu schweigen von der hohen Lese-/Schreibrate 🙂

Nachteile hat die SSD aber leider auch. 375 Euro für 160GB sind keine Schnäppchen. Dazu kommt, das 160GB Festplattenplatz auch nicht besonders viel ist. Da muss man schon lernen ein bisschen Ordnung auf der Festplatte zu halten.

Der Einbau und die Vorbereitung

Intel SSD in Macbook Pro

Der Einbau der SSD ist auch nicht anders als bei einer herkömmlichen Festplatte und geht beim Macbook Pro Unibody schnell von der Hand. Da ich die Firmware Version 02HA hatte musste ich auch erst einmal die neue Firmware 02HD einspielen. Der Update Prozess ist aber auch problemlos gemacht. Einfach das ISO herunterladen, auf CD brennen und booten. Dabei ist es auch wurscht ob man ein Linux, Windows oder OS X am laufen hat.

Bei dem Betriebssystem habe ich mich gegen ein klonen meiner bisherigen Festplatte entschieden. Einerseits weil ich 250 GB Daten habe und erst aussortieren muss und zweitens weil ein sauberes neues Betriebssystem nur von Vorteil ist. Das bedeutet aber auch viel Arbeit und man muss sich erst einmal durch den digitalen Datenwust der alten Platte wühlen. Dank des Migrationsassistenten von OS X hat aber die Datenmigration schnell geklappt und ich musste nur ein paar Programme neu installieren. Was mich aber besonders überraschte ist, dass ich nach der Bereinigung echt nur 30 GB an Speicherplatz brauche. Musik und alte Bilder habe ich alle ausgelagert. Da hätte dann sogar die 80 GB Version gereicht. Aber es wird sichelichr nicht lange dauern, bis sich die Platte mit Daten füllt.

Die Platte hält bei einem täglichen Transfervolumen von 20 GB laut Intel 5 Jahre lang. Eine beachtliche Zahl, aber um unnötigen Lese- und Schreibzugriffe zu reduzieren habe ich Ich habe mich entschieden Journaling auf der Festplatte zu deaktivieren. Das geht unter OS X im Diskmanager. Allerdings nur mit einem Trick. Man muss die ALT Taste drücken. Zusätzlich habe ich bei Safari den Cache deaktiviert. Das geht auch nur mit einem Zusatztool wie mit Onyx.

Die SSD im Einsatz

Nachdem nun die Platte verbaut und die Installation abgeschlossen war ging es zum ersten Praxistest 🙂 Wie zu erwarten war, hört man jetzt kein Festplattengeräusch mehr. Das Betriebsystem startet schon mal in guten 40 Sekunden.

Als erstes habe ich gleich mal einen Test der Performance mit Xbench gemacht:

Die Intel X25-M 160 GB SATA II SSD in einem Macbook Pro Unibody

wenn man das nun mit meiner vorherigen Festplatte vergleicht, dann sind das wirklich Wahnsinnswerte

Die Intel X25-M 160 GB SATA II SSD in einem Macbook Pro Unibody

Den Unterschied merkt man auch beim Arbeiten. Programme gehen sofort auf und vieles geht einfach viel flüssiger. Auch das Surfen im Web ist mit der SSD viel schneller geworden. Ganz zu schweigen, dass nun Programm wie Lightroom im Gegensatz zu vorher „fliegen“. Natürlich hätte ich auch nichts dagegen, wenn es noch schneller wäre 🙂

Angeblich werden SSD Festplatten mit der Zeit langsamer. Aber von diesem Problem sind ja auch normale Festplatten betroffen. Wie sich die Platte nun im Langzeittest schlägt kann ich freilich noch nicht sagen, aber ich habe da keine großen Bedenken.

Mein Fazit ist ganz klar

 Eine SSD ist eine feine Sache und wer einmal eine SSD im Notebook hatte wird sie nicht mehr so schnell her geben. Es macht einfach Spass ohne bremsende und nagelnde Festplatte zu arbeiten. Vor allem bei der Bildbearbeitung wo doch sehr viele Daten hin und her geschaufelt werden merkt man schnell den Unterschied zu einer herkömmlichen Festplatte. Der hohe Preis schreckt zwar ab, aber wer Komfort haben möchte, der muss halt einfach mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür werden die Nerven geschont und das ist unbezahlbar 🙂

Wer darauf hofft, dass die SSD Festplatten bald günstiger werden, wird schnell enttäuscht. Ich beobachte den Markt schon seit Ende September 2009 und die Preise sind seitdem eher gestiegen als gefallen. Es wird also noch eine Weile dauern, bis SSD im Low Cost Bereich ankommen werden. Wer aber nicht so viel Geld ausgeben will und auch nicht so viele Daten hat, der kann alternativ auch die Intel SSD X25-M Postville 80 GBDie Intel X25-M 160 GB SATA II SSD in einem Macbook Pro Unibody nehmen. Dann muss man nur noch knapp über 200 Euro für den Geschwindigkeitsboost blechen.

Wer Angst wegen der Haltbarkeit hat, der braucht sich bei der Intel X25-M auch keine Gedanken machen. Laut Hersteller hat die SSD eine MTBF von 1.200.000 Stunden, 50.000 On/Off Zyklen und eine minimale Lebenszeit von 5 Jahren bei einem täglichen Datendurchsatz von 20 GB. Eine ordentliche Zahl und in den 5 Jahren wird sich sicherlich auch noch einiges tun. Die kompletten technischen Daten kann man hier in diesem pdf nachlesen.

Für mich ist die SSD optimal und die gesparten Nerven durch den Geschwindigkeitsvorteil machen auch den Mehrpreis schnell wieder wet 🙂

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Comments (60)

  1. Hatte auch schon mal über den Kauf einer SSD als Systemplatte für meinen Desktop nachgedacht. Dann allerdings eine etwas kleinere Ausführung, weil meine restlichen Daten auf eine normale Festplatte gespeichert werden. Die Preise sind aber Anfang des Jahres zumindest ein wenig gefallen, wenn auch nicht sehr stark 😉

  2. 160GB sind nicht viel? Ich hab ein Netbook, ein 13“ Notebook für die Arbeit und ein 15“ für daheim (Internet und Filme). Und der 15“ hat gerade einmal 45GB, und das reicht vollkommen.

  3. Ich hab ein Lenovo ThinkPad x301 mit SSD und der Kauf war die beste Entscheidung.. ist zwar schon recht teuer aber lohnt sich auf jeden Fall.
    Gibt ja inzwischen auch shcon wirklich genug Hersteller (auch günstigere!), die ab Werk SSDs einbauen, Samsung usw.

  4. Für meinen Laptop überlege ich mir das auch, allerdings gibt es wenige SSD’s mit 1,8″ Größe und ZIF-Anschluss…
    Einen Desktop-Rechner rüstet man meines Erachtens eher mit einem RAID aus und wird damit glücklich. Ich ziehe aus meinem 2*400GB-RAID1 knapp 120MB/s beim Umkopieren von Bilddateien raus, das ist für ~80Euro (Raid-Controller war onboard) sicher ne anständige Leistung. Und man hat halt 800GB Speicher 😉

    Viel Spaß mit der SSD!
    Beste Grüße,
    Uli

  5. Beim Kauf meines neuen MBPs habe ich auch mit dem Gedanken einer SSD gespielt. Da es aber mein Hauptrechner sein und alles an Bildern und Musik drauf sein soll, sind mir die Kapazitäten auch noch zu gering und somit zu teuer. Was verbaut Apple denn, wenn man beim Kauf gleich eine SSD haben will?

    Im Text hast Du einen kleinen Bug: „Es wird ja mehr geschrieben als gelesen.“ Das meintest Du sicher anders herum. 😉

    Grüße
    derhenry

  6. *neidischgugg*…

    Bei „nur“ 160GB müsste ich allerdings ganz schön aussortieren, hatte es bei meinem mbp ja geschafft nach 2 wochen nur noch 50gb freizuhaben…

  7. hombertho

    @Nils: Damit man die Platte im Desktop verbauen kann ist noch ein 3,5 Zoll Rahmen mit inbegriffen. Für den Desktop würde vermutlich auch eine 40 GB SSD für das Betriebssystem ausreichen.

    @Tobi: Da ich jetzt schon seit über einem Jahr eine 500 GB Platte in meinem Notebook hatte bin ich schon ein bisschen verwöhnt. Vor allem ist das Notebook mein einziger Rechner und ich habe da auch alles drauf. Durch die Bildverarbeitung hat man oft Bilder die 100 MB und größer sind. So kommen bei 10 Bildern schnell mal 1 GB zusammen. Ich wollte am Anfang sogar eine 256 GB Platte kaufen. Aber das wäre dann wirklich zu viel des Guten gewesen. Ich habe aber bei ebay auch schon oft gelesen, dass jemand seine 256 GB SSD Platte verkauft, weil sie ihm doch zu klein ist 😎

    @nils k: Ja bei den standardmäßig verbauten Platten wäre ich aber allerdings etwas vorsichtig. Hier werden nicht immer die besten SSDs verbaut.

    @Uli: Es gibt ja sogar schon Notebooks, die ein Raid eingebaut haben. Aber dann hat man immer noch das Problem mit der Lautsärke und der Vibration. Ich bin ja nicht so wirklich glücklich mit meiner 7200er Platte geworden. Was natürlich noch besser ist: Ein SSD Raid 🙂 Im Serverbereich gibt es so etwas schon und da hat man einen Traum von Transferraten. Aber natürlich auch ein Alptraum im Preis 🙁

    @derhenry: Apple verbaut standardmäßig Toshiba und Samsung SSD die nicht sonderlich schnell sein sollen. Dazu kommt noch, dass du einen saftigen Aufpreis zahlst. Eine Festplatte in einem Macbook zu wechseln ist eine Sache von Minuten und da lohnt es sich selber eine Nachzurüsten. Früher war das nicht so einfach. Beim Ibook musstest das ganze Gerät zerlegen um da ran zu kommen.
    Danke für den Hinweis. Ich habe es geändert 🙂

    @Olli: Das mit dem Aussortieren ist sogar leichter als gedacht. Ich habe mir halt jetzt noch einen Mac Mini und ein Storage besorgt, damit ich alle Daten, die ich nicht immer dabei haben muss auslagern kann.

  8. @Thomas: Sicher holt man mit nem Flashraid mehr raus 😉 Vor allem im Serverbereich macht das schon Laune. Ich durfte vor kurzem eine Oracle Exadata V2 anfassen, die auch ein „paar“ SSD’s drin hat. Das macht dann Laune 😉
    Aber um wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen: Für das Geld von 2*400GB bekommt man halt noch nicht mal eine SSD 😉

  9. Hi,

    toller Bericht. Die Festplatte in meinem MacBook Pro nervt mich mittlerweile auch und ich bin am Überlegen, ob ich nicht auch den Schwenk auf SSD mache. Wenn das nicht so teuer wäre und so wenig Platz bieten würde … 😛

    Ich bin auf deine Langzeiterfahrungen gespannt!

    Gruss,
    Adrian

  10. hombertho

    @Uli: Ja aber mal träumen darf man ja 🙂 Da für mich ja kein Raid im Notebook in Frage kommt musste ich tiefer in die Tasche greifen und eben eine SSD kaufen. Aber ich habe hier noch ein Storage/Raid mit 2*1,5 TB und das war genauso teuer.

    @Adrian: Ich hatte ja auch lange überlegt und mir vor ein Wochen noch die 7200er Platte gekauft. Aber das war eine Katastrophe und so habe ich mich doch entschieden eine SSD zu kaufen. Das war eindeutig die bessere Wahl. Das Auslagern der meisten Daten war sowieso längst überfällig. Ist ja eigentlich auch Wahnsinn, dass man vorher über 500 GB durch die Gegend geschleppt hat.

  11. Hallo Thomas,

    also mit dem Preis kann man echt nichts sagen und das der Einbau sich so einfach gestaltet, hätte ich jetzt nicht gedacht!

    Super und die Daten sprechen natürlich einen deutliche Sprache!

    Gruß
    Matthias

  12. hombertho

    @Matthias: Doch da hat Apple was dazu gelernt. Wobei bei den neuen Macbooks 17″ es schon wieder schwerer gemacht wurde. Da sind wohl die Umsätze für Umrüten von Hardware eingebrochen, weil es ja jeder selber machen kann.
    Wa sich aber nicht geändert hat ist die Wärmeentwicklung. Komischerweie wird die Stelle genauso warm wie mit Festplatte. Finde ich aber kein Nachteil, da sonst meine Hände frieren würden 🙂

  13. Danke für die Info!

    Ja muss ich schauen, was ich jetzt mache, abwarten und teetrinken, bzw. zumindest warten bis nach dem Urlaub!

    Gruß
    Matthias

  14. Pinkback: Tweets die Die Intel X25-M 160 GB SATA II SSD in einem Macbook Pro Unibody // hombi.eu erwähnt -- Topsy.com

  15. Oookay, ich wusste doch schon vorher, dass es für mich teuer werden wird deinen Erfahrungsbericht zu lesen. 😉 Wie schaut’s bei so einem Festplattenwechsel eigentlich mit der Apple-Garantie aus? Nicht, dass es nachher heißt, dass diese verfällt sobald ich auch nur die Festplatte wechsle. Zudem muss ich glaube ich mal rausfinden, wie ich die einbauen kann: bei meinem 13″-MBP aus 2009 scheint die Unterseite, wenn ich jetzt nicht total verwirrt bin, aus einem Stück zu sein. :seufz:

  16. hombertho

    @Matthias: Du hast die Ruhe weg. Mir würde es da nicht so gehen 🙂

    @Mike: Ja lange hat es nun gedauert. Wenn es den ganzen Ärger nicht gegeben hätte, dann wäre ich schon vor 2 Wochen im Besitz dieser tollen SSD. Nein bei dem Festplattenwechsel verfällt die Garantie nicht. Der Wechsel ist auch ganz einfach: http://www.ifixit.com/Guide/Repair/MacBook-Unibody-Model-A1278-Hard-Drive-Replacement/816/1 Den Deckel vom Akku abmachen und dann kommt die Festplatte zum Vorschein. Du musst auch nur eine Schraube lösen und schon hast du die Festplatte in der Hand.
    Probleme gibt es im Moment keine. Was mir noch aufgefallen ist, dass natürlich das Gehäuse etwas wärmer wird. Ist ja auch logisch, weil die Festplatte sich ja durch die Bewegung von innen gekühlt hatte. Aber dafür sind die Fingerchen jetzt mollig warm 🙂

  17. Mit der Garantie-Geschichte fällt mir auf jeden Fall schon mal ein großer Stein vom Herzen – sonst hätte ich mit Sicherheit noch EUR 100,- oder mehr für den Einbau beim Apple Service Partner (oder wie auch immer sich das genau schimpft) hinlegen dürfen. Vielen Dank auch für den Link, allerdings ist bei meinem Modell wie gesagt unten alles aus einem Guss – ich werde also wohl die gesamte Unterseite abnehmen müssen.
    Was mich jetzt noch interessieren würde ist die von dir angesprochene Wärme. Weißt du ob sich SSDs in Sachen Abwärme stark unterscheiden? Wie warm wird’s denn „genau“ an den Fingern? Ich hoffe doch sehr, dass nicht die vereinzelten Spitzen die der Akku erreicht übertroffen werden? Bin also weiterhin gespannt. 🙂

  18. hombertho

    @Mike: Okay, dann ist es bei den neueren so. Aber da sind es auch nur ein paar Schrauben. Die Anleitung solltest du auch auf der Seite finden. Ram und Festplatte darfst du problemlos tauschen. Nur wenn du bei anderen Dingen was machst verfällt die Garantie.
    Eine genaue Temperaturangabe kann ich dir nicht machen. Ich würde sagen es ist ein bisschen wärmer. 2 Grad oder so. SSD sind ja Stromsparender als Festplatten, aber es fließt halt auch Strom und dadurch werden die Dinger auch warm. Es wird aber nicht heiß und dem Akku kann auch nichts passieren. Wenn es zu warm wird, dann läuft ja auch der Lüfter höher und kühlt. Die SSD die ich jetzt eingebaut hab ist nur halb so dick wie eine Festplatte. Der Rest ist nur ein Plastikrahmen, damit die 9,5mm auch erreicht werden.

  19. Solange meine Garantie nicht in Gefahr ist, sehe ich mich technisch zum Glück schon in der Lage eine neue Festplatte einzubauen – wäre halt nur sehr schade, wenn auf einmal meine dreijährige Garantie nach einem halben Jahr ein Ende fände.
    Also ist der von dir beschriebene Temperaturanstieg (unabhängig davon wie viel Grad es nun letztlich sein mögen) in einem akzeptablen Rahmen? Was ich meine: ich habe nichts gegen wärmere Finger solange nicht a) der Lüfter ständig anspringt oder b) meine Finger aufgrund schmelzendes Plastiks eine Liaison mit den Tasten eingehen. 😉

  20. Hallo

    erstmal Danke für den gut verständlichen Artikel.
    Ich beschäftige mich seit nem guten halben Jahr in mein MacBook Pro 15“ eine SSD zu verbauen.
    Leider komplett ohne Erfolg 🙁
    Sowohl ein Runcore SSD als auch eine Mac_Platte von OCZ (Vertex) geben keinen Mucks von sich.
    Ob geklont, neu installiert, wiederhergestellt, nach etwas 10-20 Minuten an dem Controller stellt die Platte den Dienst ein und der Rechner friert ein. Die Platte geht rreibungslos an meinem Dell XPS welches ich für Spiele habe, aber der Mac mac das nicht
    Problem scheint wohl die Apple-Bremse für die Schnittstelle zu sein. Hast Du da irgendwas ‚umschiffen‘ müssen/können?
    Würd mich freuen wenn Du noch eine Idee hast, die vielleicht weiterhelfen könnte.

    Grüße
    Rolf

  21. hombertho

    @Mike: Nein Lüfter springt deswegen nicht öfters an und auch keine Verbrennungsgefahr. Man merkt eben nur einen leichten Temperaturanstieg. Nichts wildes und ich kann dir da grünes Licht geben 😉

    @Rolf: Hallo Rolf, das hört sich ja gar nicht gut an. Du hast aber nicht das Unibody Macbook Pro? Also ich habe die Platte angesteckt, installiert und schon ging alles reibungslos. Ich musste nichts umschiffen und ich musste auch nichts an den Einstellungen ändern. Daher kann ich leider zu dem Problem auch nicht viel sagen. Die einzige Lösung, die mir da einfällt ist, dass du die Platte im Windows System mit einem Tool konfigurierst. Bei Intel war eines dabei. Unter Linux gibt es auch ein Befehlszeilenprogramm hdparm mit dem du die Leistungswerte einstellst. Ich erinnere mich gehört zu haben, dass es bei den alten Macbook Pro Probleme mit SATA II gibt.
    Tut mir leid, dass ich keine weiteren Ideen zu dem Problem habe. Vielleicht hat hier jemand noch eine Lösung und meldet sich bei dir.
    Viele Grüße
    Thoma

  22. Verflucht, dann hält mich jetzt wohl kaum noch was davon ab. Ich würde zwar gerne abwarten wie deine Langzeiterfahrungen sind, aber wie ich mich kenne wird das wohl nichts werden. Nur gut, dass du schon weißt, dass ich dich dafür hasse. 👿 😉

  23. hombertho

    @Mike: Irgendwann schickst du mir noch eine Briefbombe 😀 Sollte ich vielleicht noch auf meinem Blog eine Warnung anbringen, dass es teuer werden kann diesen zu lesen 😉
    Ich würde auch an deiner Stelle warten wie meine Langzeiterfahrungen sind und so in 2 oder 3 Jahren schlägst du dann zu 😉

  24. hehe, die Vorschläge wären definitiv ein Fall für den :hammer: !
    Aber so eine Warnung wäre vielleicht tatsächlich nicht verkehrt… 😉

  25. Hab nen MBP Late 2008 Unibody 15″ 2.4 GHz 2GB 250GB, Snow Leopard und neueste EFI (Firmware). Will mir auch die Intel X25-M zulegen 😀 ABER: An diversen Stellen lese ich, das es nicht funktioniert!! Der Mac soll einfrieren, das soll total der Murks sein. Aber wie ich sehe hast du ja noch diesen Unibody MBP wo man den Akku raus nehmen kann. Ist genau wie meiner. Jetzt bin ich wirklich verwirrt. Denn ein anderer Blogger meinte nämlich, das MBP Unibody inkompatibel mit Intel X25-M ist. Damn… knappe 400 Taler und die Unsicherheit, ob es funzen wird… und wenn nicht, wird’s mit dem Umtausch wahrscheinlich schwer, da die SSD ja schon beschrieben wurde. Oder? Kannst du genauere Angaben dazu machen welche Firmware du hast, und welches Modell genau? Wenn das mit meinem übereinstimmt, hat Intel einen neuen Kunden 😉
    (die müssen sich über Apple echt ärgern…)

  26. hombertho

    @Horst: Ja ich hatte mein MBP auch Ende 2008 gekauft als die Unibodys gerade heraus gekommen sind.
    Das mit den Problemen verwundert mich. Ich habe davon noch nie gehört. Ich habe jetzt die SSD eine Woche täglich mindestens 9 Stunden im Einsatz und hatte keinerlei Probleme. Wie ich im Bericht geschrieben hatte habe ich nur lediglich die Firmware aktualisiert. Aber auch mit der alten Firmware gab es keine Probleme.
    Ist klar, dass man nicht einfach mal 400 Euro für ein Experiment ausgibt, aber wenn du die Platte bei Amazon kaufst, wo sie im Moment auch am billigsten ist kann man auch ohne Probleme umtauschen. Allerdings natürlich nur ohne Daten :-P.
    Kann sein, dass es Montagsmodelle gibt, aber von meiner Seite kann ich sagen ist alles in Ordnung und läuft Super. Kann natürlich nicht sagen wie es in einen Monat oder einem Jahr aussieht, aber ich habe da auch keine bedenken, da ja Intel auch Garantie gibt. Ist ja keine Noname Marke. Das war auch ein Grund, wieso ich mich eben für die Intel entschieden hatte.

  27. Macht sinn. Du meinst also, selbst wenn ich da Snow Leopard drauf installiere und es funzt nicht, nimmt Amazon das Ding zurück? 😉

    Zu meinem MBP muss ich noch sagen, das ich eines der Modelle mit fehlerhaftem Logicboard erwischt habe. RAM Upgrade = impossible. Bin auf 2 GB beschränkt. Hatte original Hynix RAM von Apple probiert, und wie bei vielen anderen MBP ist da nix zu machen 🙁 hoffe das wirkt sich nicht auf die SSD aus. Jemand meinte mal, ne SSD ist wie „unbegrenzt viel RAM“ 😉

    Am billigsten sind die übrigens bei mindfactory. Habe über den Laden auch alle Teile für meine 3D-Workstation gekauft. Die Leute dort sind ziemlich geschmeidig/anständig. Gibts eigentlich irgend einen nennenswerten Unterschied zwischen der 80er und 160er, bis auf die Speicherkapazität?

  28. Ah, hier hab‘ ich es: http://www.macuser.de/forum/f10/ssd-festplattenempfehlung-mbp-495242/

    dort beschreiben einige Mac User das Problem beim MBP mit der SSD. Liegt an einem fehlerhaften SATA Controller oder sowas. Kommt wohl wirklich auf einen Versuch an.

  29. hombertho

    @Horst: Also das wird wohl nur die alten Macbooks ohne Unibody betreffen. Wie du im Screenshot siehst habe ich ja die volle Geschwindigkeit. Das mit dem Problem mit dem Hauptspeicher ist aber übel. Ich habe 4 GB drin und keine Probleme. Dabei hatte ich auch eine der ersten Unibody Modelle die in Deutschland raus gekommen sind. Aber da eine SSD ja wie eine Festplatte funktioniert und auch als solche erkannt wird sollte es keine Probleme geben.
    Mit Mindfactory habe ich leider nicht so gute Erfahrungen gemacht. Vor allem gab es eine lange Lieferzeit. Dazu kommt bei Amazon kommen ja keine Versandkosten mehr dazu und bei Mindfactory schon und ich konnte bei Amazon bis jetzt immer problemlos umtauschen. Allerdings weiß ich natürlich nicht wie es mit Festplatten aussieht. Aber wenn alles Ordnungsgemäss wieder verpackt und zurück geschickt wird, sollte das aber auch kein Problem sein. Daher also am besten einfach vorsichtig aufmachen.
    Ich bestelle mittlerweile so viel wie es geht bei Amazon, weil selbst wenn es ein paar Euro teurer ist weiß ich, dass ich keine Probleme zu erwarten hab und auch schnell geliefert wird. Billiger als im Offline Laden ist es auf jeden Fall. Natürlich würde ich natürlich auch ein paar Euro verdienen, wenn du über den Link bestellst 😀
    Aber Spass beiseite. Wenn du dich dazu entschlossen hast eine zu bestellen, dann darfst du gerne auch noch deine Erfahrung damit hier schreiben. Würde mich interessieren 😉
    Viele Grüße
    Thomas

  30. Ich stimme dir im Fall Amazon zu. Bestelle dort auch bevorzugt wegen den von dir angesprochenen Punkten. Leider ist die SSD dort nicht direkt von Amazon erhältlich sondern nur von einem Drittanbieter. Ich glaube schon das Amazon da ein Auge drauf hat, das diese Anbieter „vernünftig“ sind und gewisse Regeln befolgen. Andererseits sind halt auch einfach nur irgendwelche Anbieter…keine Ahnung ob ich mein Amazon-Vertrauen für einen gewissen Aufpreis auch auf Drittanbieter bei Amazon übertragen kann. Ich erhielt mal von einem Drittanbieter eine Lieferung die schlechter verpackt war als von Amazon gewohnt, und noch dazu keine Rechnung oder Rückgabe-Infos bei lagen. Daher denke ich ist es ziemlich wurscht. Jegliche RMA würde wahrscheinlich über die kleine Klitsche laufen und nicht über Amazon, von daher… hmm… schwierig.

  31. Na ja zur Not könnte ich die „inkompatible SSD“ noch mit meiner nagelneuen selfmade 8-core 3D-Workstation nutzen 😉 die geht zwar jetzt schon ab wie Schmitz‘ gedopte Katze, aber damit dann erst recht. Ist grad ne WD VelociRaptor 10k rpm drinne.

  32. hombertho

    @Horst: Bist du da sicher? Ich habe gerade meinen Link da oben angeklickt und da erscheint genau der Preis und direkt von Amazon. Es stimmt da muss man manchmal schon aufpassen, dass man nicht an einem Drittanbieter gerät. Manchmal hilft es auch nur, wenn man sich die anderen Preise anzeigen lässt und dann ist Amazon auch mit dabei. Auch wenn es mit ein paar Euro teurer ist holt man es mit den Versandkosten schnell wieder ein. Mich stört bei Amazon leider, dass man nicht bei einer Suche drittanbieter ausklammern kann. Ich und andere sind schon ein paar mal drauf rein gefallen. Da ist das mit der Garantieabwicklung natürlich manchmal wirklich schwieriger. Ich hatte bis jetzt aber immer das Glück, dass ich keinen Ärger hatte.
    Also wenn du die SSD dann in den 8core…wahnsinns Maschine rein steckst, dann fängt das Ding doch zu fliegen an 😉
    Ich bin mit der SSD immer noch sehr zufrieden und bis jetzt auch keine Ausfälle. Wenn du Angst hast kannst du noch den http://www.corecode.at/smartreporter/ Installieren. Der hält dich in der oberen Leiste immer auf den laufenden wie es deiner SSD geht.

  33. Hi,

    hast Du das Filesystem auch mit „noatime“ gemounted und den Sudden Motion Sensor abgeschaltet?

    • hombertho

      @zack: Danke für den Hinweis, dass habe ich doch gleich mal gemacht 🙂

  34. Habe mir nun die gleiche Platte gegönnt, ist zwar etwas teurer als vergleichbare Platten, bei dem Preisniveau spielen 40 € mehr oder weniger keine Rolle mehr. Kann nur bestätigen, dass die Platte super ist. Geht alles bedeutend schneller. Im Desktop PC sollte man allerdings eine HDD als Zweitplatte mit einsetzen um große Dateien auszulagern.

    Vor der Nutzung immer erst Firmware Update aufspielen, das gibt nochmal extra Power. So nun muss ich noch defragmentieren 🙂

  35. Hi,

    na wie sieht es denn mit den „Langzeiterfahrungen“ unter OS X aus.
    Der letzte Kommentar ist nun fasst 6 Monate alt und mich würde mal interessieren, ob die Platte noch lebt. 😉

    Ich interessiere mich eigentlich eher für eine 256 GB-SSD aber es dürfte wohl noch etwas dauern, bis diese Dinger auch bezahlbar werden. Vielleicht wird es also doch eine 160 GB für den Einstieg am Mac Pro die dann später ins MBP wandert.

    Grüße,
    Torsten.

  36. hombertho

    @Torsten: Ich bin immer noch schwer begeistert und habe den Schritt zu einer SSD nicht bereut. Ja klar sie war etwas teurer, als eine normale Festplatte, aber dafür ist jetzt eine Ruhe und das Macbook fliegt. Auch noch nach einem halben Jahr.
    Das einzige Problem war, dass mir auch der Platz zu wenig wurde und daher habe ich eine zweite Festplatte in mein Macbook Pro eingebaut:
    https://www.hombi.eu/2010/06/18/zweite-festplatte-in-macbook-pro-einbauen-ich-habe-es-getan/

  37. @hombertho: Das klingt ja richtig gut.
    Mal etwas konkreter: Ich entwickle Windows-Software auf einem Mac Pro 😉 und habe entsprechend viele VMs laufen. Mein Plan wäre dem System (OS X) eine SSD und den lokalen VMs eine zweite SSD zu spendieren. Hast Du schon Erfahrungen mit SSDs in Zusammenhang mit VMware oder Parallels sammeln können? Ich könnte mir vorstellen, dass ’ne virtuelle Festplatte auf einer SSD ordentlich Schub bekommt.

  38. hombertho

    @Torsten: Na klar habe ich ein Parallels mit Windows 7 laufen. Das ist schon ein wahrer Traum. Das Betriebssystem fliegt förmlich und kein geratter der Festplatte. Es ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Festplatte im Macbook ist zwar schon so recht leise, aber wenn du mal eine SSD hattest kommt der das Geräusch unerträglich vor. (Bei einem Kollegen ohne SSD erst getestet). Ich habe eben alle nötigen Daten auf der 160GB SSD und meine Musik, Bilder und sonstige Daten, die ich nur ab und zu brauche auf der zweiten normalen Festplatte ausgelagert. Diese aktiviere ich dann bei Bedarf und sie schaltet sich auch von selbst wieder aus, wenn man sie nicht braucht. Dann ist auch wieder komplette Ruhe 🙂

  39. @homberto: Das klingt ja schon wieder richtig gut. Mist 😉
    Dann warte ich jetzt nur noch auf die Rückmeldung vom lieben Rob-ART (barefeats.com) zu den neuen Grafikkarten im 2009er 8C-Nehalem und dann ist Mac-Pro-Schraub-Tag. Irgendwie freue ich mich drauf aber irgendwie auch wieder nicht. Mac-Schrauben geht immer gleich so ins Geld 😉

  40. Servus, erstmal besten Dank für Eure Spitzeneinführung in die MBPSSD-Welt. Mein MBP (anno Domini 2005, mit 100GB und 2.0 Intel Core Duo) ist permanent am Anschlag, was Kapazität und Leistung betrifft. Momentan überleg ich mir einen neuen Rechner zuzulegen (teuer) oder es mit etwas Aufputschmittel in Form einer neuen Platte samt neuem OS zu probieren.

    Dachte an eine normale 320er (günstig) ODER aber an eine SSD (auch teuer). Da ich 90% der Daten auslagere, sollte eine 160erSSD ausreichen. Macht das Eurer Meinung nach Sinn oder streiken nach 5 Jahren Dauerbetrieb sowieso demnächst CPU, Bildschirm, Motherboard, Bremsen und Kupplung?

    Danke für Eure fachkundigen Einschätzungen! Gruß, Joa

  41. hombertho

    @Joa: Also da würde ich mir keine Sorgen machen. Das Macbook ist doch sehr robust und falls es dann doch kaputt gehen sollte, dann kannst du die SSD Problemlos in deinen neuen Rechner übernehmen. Als ich die Anleitung geschrieben hatte, besaß ich auch noch ein 15 Zoll Macbook Pro. Mittlerweile habe ich ein 17 Zoll gekauft und die SSD Übernommen. Klappt einwandfrei 🙂

  42. Hallo allerseits,

    ich kann nur positives berichten. Ich habe seit einem Jahr eine 256 GB SAMSUNG MMDOE56G5MXP-0VB in meinem MacBook Pro late 2008 und bin immer noch begeistert von der unglaublichen Performance. Ich habe mir eine zweite HDD anstatt des DVD-Laufwerks eingebaut (OptiBay) und habe so insgesamt 768 GB zur Verfügung – das rockt. Weiterhin habe ich mir ein Apple Script gebastelt zum an- und abschalten der 2. Platte, das spart Strom und ist schön leise, wenn man die 2. Platte nicht braucht.

    Zusätzlich habe ich mir ein externes Superdrive von Apple geleistet (weil es schön ausschaut und zum MBP passt), bei Ebay einen Adapter für 15 € bestellt und die kleine Leiterplatte im Superdrivegehäuse ausgetauscht – jetzt kann ich das Apple Superdrive an jedem x-belibigen Computer mit USB-Anschluss stecken.

    Also ich kann mir das anders gar nicht mehr vorstellen – Photoshop CS4 in 2 Sekunden gestartet – noch Fragen?

    Viele Grüsse
    Flint

  43. @Flint: Genauso habe ich es auch mit der 2. Festplatte. Absolut perfekt und ich vermisse auch kein DVD Laufwerk 🙂 Einziger Kritikpunkt war der schwierige Einbau des Optibay. Das hat mich teilweise schon zur Verzweiflung gebracht.
    Ich würde es jederzeit wieder machen und ohne SSD würde mit was fehlen 😎

  44. Vielen Dank für den guten Beitrag, der mich ermutigt hat, ebenfalls diese SSD in mein Unibody-MacBook zu verbauen. Hat bestens funktioniert und die Geschwindigkeit ist fantastisch (XBench 296,58). Zur Nachahmung dringend empfohlen! 🙂

  45. Warum habe ich nur E-Mail-Benachrichtigungen abonniert, wenn hier Kommentare geschrieben werden? Danke Marc, jetzt muss ich mein Konto wieder vor mir selbst schützen, was bei dem von Dir geposteten Benchmark keine leichte Aufgabe ist *grrrrrr* 😉

    Würde ja auch gern eine von intel nehmen, daber die 160 GB sind für meine Zwecke einfach zu wenig. Interessant ist der Kommentar von Flint bzgl. der 256 GB Samsung.

    Ich geh dann mal Testberichte lesen … 😉

  46. @Marc: Ich möchte auch nicht mehr ohne SSD. Mein neues Notebook wird auch eines bekommen.

    @Torsten: Du hast dich also noch nicht entschieden. Also die 256GB Samsung ist sicherlich nicht schlecht. Wobei ich immer bei geizhals lese, dass es darauf keine Herstellergarantie gibt. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit hier in Deutschland.
    Ich habe hier gerade ein netbook mit 1,8 Zoll Festplatte. Da möchte man gar nicht wissen, wie viel teurer da die Platten sind, obwohl die 2,5 Zoll auch nur halb so groß sind, wie eine 2.5 Zoll und der Rest nur Gehäuse.

  47. würdet Ihr auch die Frage eines absoluten Greenhorns beantworten ?
    Na dann: Bin HighEnd-Freak und würde gerne ein WLAN-NAS mit SSDs bestücken wollen. Ein NAS ist lt. Naim erforderlich (natürlich mit ner normalen Festplatte), damit der UnitiServer von Naim (der seinerseits eine Festplatte von 1 TB im Gehäuse hat) auf Musikdateien, die man per PC auf das NAS hoch/runter geladen hat, zugreifen kann. Um 100%ige Geräuschlosigkeit in dem UnitiServer (der die Musik im 16 Bit/44,1 kHz – Format an einen DAC weiterreicht) zu haben, wollte ich die eingebaute 1 TB-Festplatte auch gegen SSDs austauschen. Dass das Ausgetausche ne Menge Geld kosten wird, ist mir klaro.
    Hat jemand der Fachleute hier an Bord zur Durchführbarkeit ne Meinung, speziell zur Durchführbarkeit von mir = Laie ?
    🙁

  48. hombertho

    @Wolfgang: Also zu deinem direkten Projekt kann ich nicht viel sagen, da ich die Geräte nicht kenne. Aber es sollte Problemlos möglich sein eine SSD zu verbauen. Eine SSD wird eingesetzt wie eine Festplatte und es gibt nichts besonderes zu beachten. Du wirst allerdings ein Problem haben so große SSD’s zu bekommen. 1TB SSD kosten aktuell 2.500 Euro und mehr. Wenn du eine NAS hast, dann ist es ja eigentlich egal, wie laut diese ist, da man Sie ja überall im Haus verstauen kann.

  49. @Wolfgang: Wenn es Dir rein um die Lautstärke der Festplatten geht, würde ich mal ganz pragmatisch vorschlagen, die Daten einfach lautlos per Strippe anliefern zu lassen, hehe. Dann hast Du Geschwindigkeit, Krach am anderen Ende des Raums, des Hauses oder der Wohnung und kannst auch noch Platten kaufen, die einen Bruchteil des Geldes kosten.

    Abgesehen davon würde ich als „HighEnd-Freak“ nicht auf ein konstant gutes WLAN-Signal hoffen. Da muss ja nur jemand schief im Raum stehen um die Signalqualität zu beeinflussen. Außerdem ist ja bald jedes Handy ein Access-Point und was passiert, wenn viele davon an einem Ort zusammenkommen haben wir ja bei der letzten/vorletzten (?) Keynote von Herrn Jobs gesehen. Nämlich nix mehr.

    Eine 1 TB große SSD gibt’s wohl bei Alternate für ca. 2.500 Euro.

    Ein vernünftiges NAS mit Festplatten kostet ca. 1.000,- bleiben also 1.500,- Euro für Netzwerkkabel und einen Handwerker der dir die Strippe so verlegt, dass Du die noch nichtmal siehst 😉

    Ansonsten freuen sich die SSD-Hersteller bestimmt, wenn Du mit so einem Auftrag um die Ecke bekommst. Frag‘ doch mal einen, ob er Dir zum Testen eine zur Verfügung stellt und ob er ’se Dir schenkt, wenn Du hier einen detaillierten (und natürlich positiven) Testbericht schreibst 😉

    Unabhängig vom WLAN würde ich direkt die Hersteller fragen, welche Erfahrungswerte bei Betrieb im RAID-Verbund bestehen bzw. ob das jeweilige Modell für so einen Betrieb geeignet ist.

  50. @Wolfgang: Bei guten NAS-Geräten verrät Dir der Hersteller ebenfalls, mit welchen Festplatten diese getestet wurden. Bei Netgear gibt’s z.B. die ReadyNAS-Serie und auf readynas.com speziell dafür eine sog. HCL (Hardware Compatibility List).

  51. Dank an hombertho und Torsten für Eure Zeilen !

    So geht das, man wird oder macht sich selbst verrückt, weil es heißt, dass aus dem Internet geladene hochaufgelöste Musik qualitativ alles bisher bekannte in den Schatten stellen soll.
    So gibt es einen Musikserver von Audionec mit 500 GB in SSD, der super klingt (ich habe ihn mit der derzeitigen Creme an CD-Laufwerken, dem Accuphase DP 800, verglichen). Das Teil wiegt 30 kg und wäre bei mir 12 m vom PC entfernt. Ein USB-Kabel verlegen geht aus baulichen Gründen nicht, also muss es eine WLAN-Strecke machen.
    Der Server kann aber nicht direkt auf den PC zugreifen, sondern holt sich die Musik von einem NAS ab, auf das man vorher die gewünschten Musikdateien aus dem Internet runter/hochgeladen hat (Wasn richtig: runter- oder hochgeladen? :-). Da ich gegen techn. Geräusche (Lüfter, Festplatten usw.) allergisch bin, kam mir der Gedanke, auch das NAS mit SSD-Speichern auszurüsten.
    Der Laie Wolfgang glaubte bisher, WLAN-Strecken seien unterbrechungssicher, zumal man ja auch von Fritz einen WLAN-Repeater einsetzen kann, der Verbindungsschwächen aufhebt. Dennoch, eine USB-Kabelstrecke ist mir auch 10mal sympathischer. Die wäre aber bei rel. „unauffälliger“ Verlegung ca. 20 m lang und – so viel ich weiß – damit auch zu lang.

  52. @Wolfgang: Zunächst etwas Jargondefinition:
    runterladen = etwas aus dem Internet auf das eigene System übertragen
    hochladen = etwas vom eigenen System in das Internet übertragen
    Wenn Du Dir das Internet wie eine Wolke vorstellst, kannst Du Dir einfach eine Eselsbrücke bauen, da Wolken in der Regel über Dir sind kommst Du so auf obige Definition.

    Das NAS mit SSDs auszustatten eliminiert nur das Laufgeräusch der Festplatten. SSDs sind natürlich lautlos. Es ändert aber nix am Lüfter des NAS-Gehäuses. Ausserdem werden SSDs warm und sollten somit gekühlt werden. Du wirst also was Lüftergeräusche angeht weiterhin allergisch reagieren, hehe.

    WLANs sind alles andere als unterbrechungssicher. Die Access-Points sind im Laufe der Zeit einfach nur besser in der Fehlerkorrektur geworden. Das ändert allerdings nichts daran, dass eine „WLAN-Leitung“ deutlich wackliger ist als eine Kupferstrippe.

    Der WLAN-Repeater vom AVM gleicht keine schlechte WLAN-Verbindung aus, sondern verstärkt lediglich das Signal. Somit hast Du indirekt Recht, weil bei besserem Signal natürlich die Verbindung stabiler ist. Das Gerät selbst ist technisch aber kein Filter oder so, sondern lediglich ein Verstärker.

    Ähm, nun mal eben zu USB. Dein Netzwerk hat überhaupt nichts mit USB zu tun. USB ist eine serielle Datenleitung zwischen Geräten (Festplatten, Routern, Access-Points) zu Deinem Rechner. Die 20 Meter sind in der Tat ein Problem. Eine USB-Strecke darf 5 m nicht überschreiten. Dies ist dann aber wieder mit aktiven USB-Verlängerungen möglich. Von diesen sollten aber nicht mehr als 2-3 verwendet werden, sodass Du entweder auf 15 m bzw. ganz knapp auf 20 m kommst.

    Bei Netzwerken werden sog. Ethernetkabel verwendet. Das sind 8-adrige Kupferleitungen zum Datenaustausch mit RJ-45-Steckern, keine USB-Strippen. Die Leitungslänge ist da in der Regel kein Problem – wenn ich mich richtig erinnere darf ein Segment – also eine Leitung – 86,xyz m lang sein 😉

    Wenn Dir Netzwerkleitungen zu dick sind, kannste z.B. hier eine Lösung von Rutenbeck einsetzen. Damit kannst Du von Kupfer auf Glasfaser gehen und wieder zurück. Der Vorteil hierbei ist, dass die Leitungen ca. 2 mm dick sind und somit nahezu überall unsichtbar verlegt werden können:
    http://www.rutenbeck.de/downloads/Printmedien/Datentechnik/DT_10207101%20POF%20Rk-08-09.pdf

  53. Au Mann Torsten,

    herzlichen Dank für Deine ausführlichen und wertvollen (lacht nicht Ihr Kenner) Darstellungen.

  54. @Wolfgang: Du kannst es wieder gut machen, wenn Du Deine finale Lösung hier vorstellst. Man trifft in IT-Foren nicht häufig jemanden, der einen „CD-Player“ für 25.000 EUR benutzt 😉

  55. Zitat:
    Wer darauf hofft, dass die SSD Festplatten bald günstiger werden, wird schnell enttäuscht. Ich beobachte den Markt schon seit Ende September 2009 und die Preise sind seitdem eher gestiegen als gefallen. Es wird also noch eine Weile dauern, bis SSD im Low Cost Bereich ankommen werden.

    Im Low Cost Bereich sind die SSDs noch lange nicht, aber ein Preisfall von 33% ist bereits da. Anhand der Preisentwicklung der Beispiel-SSD „OCZ Solid II 2,5″ SSD 120 GB“ sieht man das gut: http://www.alternate.de/html/product/Festplatte/OCZ/Solid_II_2,5_SSD_120_GB/137810/?tab=4. Am 01.06. kostete sie noch 300,00 €, jetzt 199,90 €.

  56. @ Peter: danke für den Hinweis

    @ Torsten

    nochmals danke ! Wusste natürlich nichts über die max. möglichen Längen von USB und Ethernetkabeln.

    Player zu 20.000 E ? Nö, verwende den Accuphase DP 800 (ca. 11.000 E). Gehe per 2 Digikabel (75 Ohm) à 3 m in zwei aktive Lautsprechermonitore von Klein&Hummel (O 500 C; es sind All-In-Monitore, also incl. DAC, VV, Endstufen usw.)
    Bei den Servern gibts auch ne Alternative, die da UnitiServe von Naim heisst. Das Ding benötigt ein NAS und hat selber ne interne Feschtplatte von 1 TB drinne. Na ja, die könnte man ja im Keller lagern und stattdessen ne SSD so um 500 GB einbauen. Das Ding liest ja selbst Daten zu jeder eingespeisten CD aus dem Internet. Bei mir ist so ein Abspielgerät eben sehr weit vom PC entfernt – daher mein ganzes Gefrage. Die Antworten haben jetzt Klarheit geschaffen – und das finde ich prima. In anderen Foren wird man ob solcher Fragerei nur als HighEnd-Doof, als Spinner, als nicht mehr ganz richtig, als einer der Sachen hört, die es gar nicht gibt, bezeichnet – und das mit einer Arroganz, die mich erschreckt hat. Hier dagegen gings um die Sache und keine Frage ist zu doof, um nicht seriös beantwortet zu werden. Das ist Klasse hier !!

  57. Hi,

    habe mir nun auch die Intel X25-M gekauft, nachdem 2 weitere SDD komischerweise arge Probleme in meinem MBPro mid. 2010 15,5 gemacht haben. Kein Aufwachen, Absturz etc. Hatte eine Crucial und eine OCZ drin.

    Meine Frage an dich:
    das firmware-Update als ISO. Muss ich das vorher entpacken oder direkt als ISO auf CD brennen und dann starten? Wenn ja, wie starte ich es? cmd + c???

    Danke für dein Feedback.
    Gruss Alex

  58. hombertho

    @Alex: Das ISO musste man meines Wissens nicht entpacken, sondern einfach nur auf die CD brennen. Ist ja auch schon wieder eine Weile her 😉
    Danach einfach cmd+c drücken und den Anweisungen folgen. Geht alles ganz einfach und schnell.
    Viel erfolg beim aufspielen der neuen Firmware.

  59. Hi,
    danke für dein feedback. Habs gestern schon alles gemacht.
    War sehr easy 🙂

    Noch ne andere Frage:
    Hast du bei deinem MB Pro schon mal Probleme gehabt, dass es zwischendurch einfriert? Ich habe erst gedacht, es lag an der SSD, aber dies scheint es nciht zu sein.

    Ist in unregelmäßigen Abständen. Muss dann komplett neu kaltstarten.
    Meist bei der Bildbearbeitung etc.

    habe 8 GB Ram. Evtl. Speicher kaputt?

    Gruss Alex

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