Ein Australischer Werbespot von TAC: Verkehrsunfälle und die Zeit danach

Ein Australischer Werbespot von TAC: Verkehrsunfälle und die Zeit danach

In Australien hat sich die TAC – Transport Accident Commission zur Aufgabe gemacht die Straßen sicher zu machen und das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen. Vor 20 Jahren am 10 Dezember 1989 lief der erste Spot um dieses Ziel zu erreichen.

Zu diesem Jubiläum hat die TAC nun einen beeindruckenden Film zusammengestellt, der nicht nur wegen der Musik von REM – Everybody Hurts besonders sehenswert ist.

Aber vorsichtig, der Film ist nicht zimperlich und geht unter die Haut

http://www.youtube.com/watch?v=Z2mf8DtWWd8

Ich finde der Film sagt alles aus und sollte einem zu denken geben. Vor allem weil er nicht nur zeigt, wie solche Verkehrsunfälle ablaufen können, sondern auch die schmerzvolle Zeit danach. Ich finde der Film bringt gerade diese aufkommenden Emotionen sehr gut rüber.

Auch wenn der Werbespot für Australien gemacht wurde gilt er genauso für Deutschland.

Ein Auto ist unheimlich praktisch und viele können sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Aber ein Fahrzeug kann schnell zu einer Mordwaffe werden und dessen sollte man sich auch bewusst sein. Viele Unfälle auf deutschen Straßen könnten vermieden werden. Ich bin ja jeden Tag auf der Strasse und gerade diese Unverantwortlichkeit erlebe ich auch fast täglich.

Drängeln und auffahren sind dabei fast sogar noch harmlos. Mich hat auch schon einmal so ein Raser ausgebremst, weil ich nach seiner Meinung einen LKW zu langsam überholt hatte. Eine Situation, wo er mein Leben deswegen aufs Spiel gesetzt hatte. Zu meinem Glück habe ich gute Bremsen und konnte so auch schnell runter Bremsen. Mein Auto hat aber ganz schön geschlingert und das war eine Erfahrung die ich nicht mehr so schnell erleben möchte.

Daher immer schön vorsichtig fahren. Es muss nicht immer erst ein schwerer Verkehrsunfall sein und Rücksicht auf der Strasse kostet nichts sondern sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

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Comments (13)

  1. Da sind einige krasse Szenen dabei. Der Film geht wirklich unter die Haut.

    Situationen wie Du sie beschreibst erlebt man leider viel zu oft. Da muss man oft am Verstand der Autofahrer zweifeln…

  2. Pinkback: Ulf. Mehr oder minder tglich Privatkram.

  3. Die Szenen im Film sind wirklich hart nachgestellt. Aber umso härter, umso besser. Sonst verstehen die Raser es ja nicht.

    Am schlimmsten finde ich ist es, dass einige Menschen bei Autounfällen sterben, obwohl sie gar keine Schuld haben und immer normal fahren. Dann kommt so ein Raser und baut scheiße. Wie bei dir oben, schon mal erwähnt.

    Ich persönlich habe noch nicht lange einen Führerschein und fahre ab und zu mal, mit meiner Mutter und mit meinem Vater, da ich erst 17 bin. Auch ich habe schon einige Erfahrungen sammeln können und muss echt sagen, bei manchen Situationen, kann ich es einfach nicht verstehen. Zum Beispiel auf der Autobahn: ich fahre schon 160 km/h und möchte jemanden überholen. Dann kommt jemand und will mit 180 km/h überholen und regt sich auf, wieso ich so langsam fahre. Super ich habe noch nicht viel Erfahrung und kann halt eben nicht schneller. Wobei 160 km/h schon schnell genug ist!

  4. Ich bin auch der Meinung man sollte solche Videos zeigen. Solange sie realistische Folgen aufzeigen, wird dass so manchen Raser wach rütteln.

    btw.: Läd YouTube bei euch auch so derbe langsam (DSL3000). Bei Vimeo.com kann ich selbst Videos in HD sehen, ohne zu puffern.

  5. Ich hab den Film – er ist echt gut gemacht- eher so verstanden, dass man darauf achtet, sich nur „fahrtauglich“ ans Steuer zu setzen…
    Anti- Raser- Videos gibt es ja viele, an dem hier gefällt mir besonders, dass es um die Aufmerksamkeit geht. Und leider sind die Reaktionen unter Alkohol ect. nun mal nachweislich verzögert… und ehrlich, gerade angetütert (nicht Tüte! Allolohl!) 😉 hätte ich besonders große Lust zum Auto-Fahren! Mach ich aber nicht!

  6. hombertho

    @Andreas: Ja leider. Da kann man froh sein, dass man heil Heim kommt. Bei 120 KM am Tag auf der Autobahn ist es nur eine Frage der Zeit bis man selbst in so einen Unfall verwickelt wird. Bis jetzt hatte ich aber einen guten Schutzengel.

    @Chriz: Ja ein paar wird es bestimmt abschrecken, aber leider gibt es immer noch viel zu viele, denen dieses Video kalt lässt. Genau diese Szene die du beschreibst ist mir eben auch bei dem Überholen des Lasters passiert. Ich bin nämlich schon 160 km/h gefahren.

    @Marco: Bei uns in Deutschland würde das Video so in der Art nie im Fernsehen gezeigt werden. Dafür ist es einfach zu brutal und zu realistisch. Aber gerade den Schmerz und die Folgen von Drogen am Steuer wurde in diesem Clip perfekt dargestellt.
    Ist Youtube nur auf meiner Seite so langsam oder allgemein. Ich habe ja jetzt oEmbed von WordPress benutzt.

    @Miki: Ja in diesem Video geht es mehr um Drogen. Gerade bei dem aktuellen Fall von Kevin Rusell (Böhse Onkelz) der unter Drogeneinfluss einen schweren Unfall verursacht hatte und dann auch noch Fahrerflucht begangen hat sieht man wieder wie das enden kann.
    Raser gibt es in Australien eher weniger, weil nach meines Wissen Deutschland das einzige Land ist mit Strassen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen.

  7. Beim ersten Klick hier dachte ich noch „jetzt soll ich mir fünf Minuten einen Film angucken?“
    Aber diesen hier sollte in der Tat jeder gucken, der ein Auto fährt. Geht unter die Haut.

  8. hombertho

    @Marc: Ja das ist glaube ich das allgemeine Problem, dass keiner Lust hat einen 5 Minuten Clip anzuschauen, aber ich denke das es keine verschwendeten 5 Minuten sind. Der Film ist echt gut gemacht und da habe ich schon anders 5 Minuten verschwendet. 😉

  9. das ist wirklich ein schockierendes video. jeder macht sich sorgen wenn er in ein flugzeug steigt, beim auto denkt man sich gar nix obwohl da im vergleich so viel mehr passiert. ich hatte im letzten halben jahr 2 so erlebnisse, eines mit nasser und eines mit vereister straße wo es ganz schön schiefgehen hätte können und manchmal krieg ich so einen richtigen schock-flash wenn ich auf der autobahn schnell unterwegs bin, wo mir das jedesmal wieder bewusst wird…

  10. hombertho

    @Paleica: Diese Erlebnisse können sehr prägend sein. Ich hatte als Fahranfänger auch mal riesenglück. Da war es in einer Kurve glatt und ich bin ganz schön ins Schleudern gekommen. Konnte aber zum Glück die Situation noch retten und es ist nichts passiert. Leider hatten ein paar Kumpels von mir nicht so viel Glück. Drei hatten mal einen schweren Verkehrsunfall und lagen dann mehrere Wochen im Krankenhaus. Ein anderer hatte einen Unfall und ist dabei tödlich verunglückt. Er hatte den Führerschein erst ein paar Wochen und es war ein komisches Gefühl, dass er auf einmal nicht mehr da war und auch nicht mehr kommen wird.

  11. Von solchen Filmen kann es leider nicht genug geben. Und wo wir gerade bei „leider“ sind – helfen werden sie wohl auch nicht.

  12. hombertho

    @ad: Nein helfen tun sie leider überhaupt nicht und was ist wenn man dann noch einem Idioten über dem weg fährt, der Lebensmüde ist. Dann hat man auch verloren, so wie in dem Fall Dezember 2009 A9: http://www.bild.de/BILD/news/2009/12/31/geisterfahrer-auf-autobahn/selbstmoerder-reisst-familienvater-in-den-tod.html

  13. és geht dermaßen unter die Haut… mir fehlen die Worte!

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