Voyeur Mini-Videokameras in Feuerzeugen – Heimliche Überwachung ist kein Problem mehr

Oktober 9, 2010 7 Von hombertho

Als Kind fand man es immer unheimlich cool, wenn in den YPS Heften Spionageartikel drin waren. Zum Beispiel das Stetoskop zum Abhören von Gesprächen, oder das Teleskop mit dem man ganz unauffällig um die Ecke schauen konnte. Richtig ernsthaft einsetzen konnte man die Gadgets nichts so wirklich, weil sie immer nur teilweise funktioniert haben, oder einfach viel zu auffällig waren. Aber das war auch Okay so. Für den Preis und ausserdem sollte  es auch nicht zum ernsthaften überwachen von Menschen eingesetzt werden.

Das alles ist jetzt schon ein paar Jahrzehnte her und in der Miniaturisierung und in der Technik hat sich doch schon einiges getan. Heutzutage ist es nicht schwierig mit einfachen mitteln Menschen unauffälig zu überwachen. Das was wir immer nur so in Spionagefilmen kennen, wie die unsichtbare Wanze, oder geheime Kamera ist nicht mehr nur Geheimdiensten vorbehalten.

Jeder der Lust hat kann sich so eine geheime Überwachungskamera kaufen.

Zum Beispiel in einem Feuerzeug mit der OctaCam Mega Mini-SD-Videokamera MC-720

Voyeur Mini-Videokameras in Feuerzeugen - Heimliche Überwachung ist kein Problem mehr

Von aussen sieht es aus wie ein normales Feuerzeug und innen ist eine Videokamera mit einer Auflösung von 640×480 Pixel verbaut. Man kann eine Mini SD mit bis zu 8GB nutzen und hat eine Akkudauer von ungefähr 120 Minuten Vdeo. Für 30 Euro ist das Feuerzeug auch nicht sehr teuer. Von den technischen Daten hört es sich ja toll an, aber das Feuerzeug hat einen entscheidenden Nachteil. Es funktioniert nicht als Feuerzeug. So ist die Tarnung doch schnell aufgeflogen.

Etwas besser hingegen ist die Version Mini Video-Kamera mit Sturmfeuerzeug 1,3 Megapixel. Mit einer Auflösung von 1280 x 960 und 30 Bildern die Sekunde kommen da schon recht annehmbare Bilder zustande. Zudem kann man das Feuerzeug auch befüllen und funktioniert ganz normal. Da tut man sich dann schon etwas schwerer herauszufinden, dass es sich hier um eine Videokomera handelt.

Irgendwie ist es schon erschreckend, was alles heutzutage schon Möglich ist um jemanden heimlich zu überwachen. Voyeure können sich freuen und man braucht sich auch nicht wundern, dass immer mehr heimlich gedrehte Videos im Netz landen. Wenn dann stößt man nur durch Zufall darauf, oder wird mal irgendwo darauf angesprochen.

Gesetzlich ist es in Deutschland verboten jemanden heimlich und ohne Erlaubnis zu Filmen. Aber immerhin dürfen diese Minikameras in Deutschland frei verkauft werden. Das man damit keine Urlaubsvideos drehen will ist ja wohl klar.

Mal sehen wie lange es dauern wird, bis jeder so eine Minikamera dabei hat. Aber im Grunde hat das auch schon jeder. Denn es gibt kaum noch ein Handy ohne Kamera und da weiß man auch nie, ob damit nun gefilmt wird, oder nicht. Vor allem wer sagt einem, dass man diese auch nicht Remote aktivieren kann 😉

Wie es mit der Technik immer so ist. Einerseits ein Segen, aber Sie kann auch schnell zum Fluch werden.

(Bildquelle: amazon)
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