Vom Teilzeit-Blogger zum Internet-Millionär

Vom Teilzeit-Blogger zum Internet-Millionär

Oktober 25, 2010 59 Von hombertho

Heute habe ich die Ehre hier beim Thomas einen Gastartikel zu schreiben, was mich sehr freut, vor allem weil es mein erster Gastartikel ist. Wie kaum zu übersehen ist bekommt ihr hier bei hombertho.de immer top aktuelle Infomationen, Produkttests und Erfahrungsberichte in jeglicher Hinsicht. Lange habe ich überlegt worüber ich euch an dieser Stelle informieren könnte, da ich davon ausgehe, dass euch Kinderkrankheiten und die Entwicklung von Kindern nicht sooo sonderlich interessieren – und wenn doch, dann aber bestimmt nicht hier auf diesem Blog.

Daher möchte ich mich heute mit dem Thema „Geldverdienen im Internet“ beschäftigen. Dies ist ja ein weit verbreitetes Thema und nicht alle sind diesbezüglich einer Meinung. Wer hier nun allerdings eine sichere Anleitung für das schnelle Geld oder einen erfolgreichen Erfahrungsbericht meinerseits erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Viel mehr möchte ich meinen Gedankengängen zum Thema freien Lauf lassen und euch daran teilhaben lassen.

Vom Teilzeit-Blogger zum Internet-Millionär

Es soll ja Blogger geben, die das Thema vollkommen ablehnen. Ein Blog sei nicht zum Geld verdienen da sondern um sich mitzuteilen und mit anderen Bloggern auszutauschen. Werbung, Linkkauf, bezahlte Beiträge von Firmen würden dem Blog die Glaubwürdigkeit nehmen, da man nur authentisch sein kann, wenn man schreibt was man denkt und es selbst auch erlebt oder ausprobiert hat – nicht aber wenn man von einer Firma dafür bezahlt wird.

Ich hingegen finde, dass die beiden Dinge nicht unbedingt im Widerspruch zueinander stehen müssen. Was ist daran so verwerflich wenn man wie Thomas beispielsweise gerne über Technik schreibt und im Gegenzug von der einen oder anderen Firma einen kleinen Obolus dafür erhält? Themenbezogene Werbung, die der Blogger natürlich bezahlt bekommt, kann doch auch einen absoluten Mehrwert für den Leser bedeuten, oder sehe ich da was falsch?

Ich finde es toll, wenn Blogger es schaffen mit ihrem Hobby, ihrer Leidenschaft ihr Taschengeld ein wenig aufzubessern. Ich gönne jedem Blogger, der ja auch eine Menge Arbeit in sein Blog steckt, jeden müden Euro, den er damit verdient. Vielleicht liegt ja genau hier das Problem derer, die das Thema partout ablehnen. Sind sie neidisch auf den Erfolg anderer? Würden sie selbst gern ein wenig durchs bloggen dazu verdienen, wissen aber nicht wie?

Auf der anderen Seite gibt es dann die „Profi-Blogger“. Die, die nicht nur ihr Taschengeld mit der Bloggerei aufbessern, nein, die verdienen ihren kompletten Lebensunterhalt damit. Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass Leute, die ihren kompletten Lebensunterhalt im Internet verdienen gerne mal als arbeitslos dahingestellt werden? Und das nur weil es Mensch gibt, die sich nicht vorstellen können, dass man ein Haufen Geld damit verdienen kann den ganzen Tag zu Hause zu sein und seine „Freizeit“ im Internet zu verbringen.

Diese Leute sind das dann ja auch, die denken „Was der kann, kann ich schon lange“… das bisschen bloggen, wäre doch gelacht, wenn sich damit keine Millionen verdienen lässt. Die dazugehörigen Blogs erkennt man meist daran, dass im Monat circa 1-3 neue Beiträge geschrieben werden und auf jeder Seite ca. 8-15 Werbebanner zu finden sind. Wenn sie clever sind stellen sie bereits nach kurzer Zeit fest, dass die erwarteten Umsätze ausbleiben, weil sie überhaupt keinen Traffic auf ihrer Seite haben. Denn wer soll die Werbebanner den anklicken, wenn niemand die Seite liest?

Dementsprechend wird im nächsten Atemzug versucht Traffic auf die Seite zu holen, denn jeder Besucher bring schließlich Bargeld mit. Ein Gewinnspiel muss also her! Um möglichst mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen (wollen wir das nicht alle?) braucht das Gewinnspiel auch kein Thema oder einen bestimmt Hintergrund, nein ein einfaches Gewinnspiel wo die Teilnehmer mir hier nen Backlink setzen und da noch meinen Feed abonnieren und dafür 2 Lose bekommen reicht völlig aus. Was die Gewinne betrifft, schließlich soll man ja auch was von der Teilnahme haben, schaue ich mal in alten Zeitschriften nach ob ich noch ein paar Werbegeschenke finde. Geld investieren möchte ich nämlich nicht, schließlich möchte ich Geld verdienen.

So oder anders ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, wann man das 7stellige Guthaben auf seinem Konto bewundern darf…

Nee, jetzt mal im Ernst, ich glaube dass man völlig ohne Neidbehaftung an Blogger herantreten kann, die mit Bloggen Geld verdienen. In einem herkömmlichen Teilzeit-Job verdient man sich ja schließlich auch keine goldene Nase, warum sollte das dann als Teilzeit-Blogger funktionieren?

Blogger, die mit Bloggen ihren Lebensunterhalt verdienen haben mindestens genauso viel Arbeit wie „normale Menschen“ in einem gut bezahlten Fulltime-Job, nur mit dem Unterschied, dass sie keinen bezahlten Urlaub haben. Sie bekommen weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld und wenn es mal nicht so gut läuft schauen sie in die Röhre. Das Ganze könnte man wenn man wollte auch Selbstständig nennen, aber das ist ja viel zu öde.

Es war schon immer so und es wird auch immer so bleiben:

Von nichts kommt nichts – auch in der Blogosphäre nicht!

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