Welche Iphone-App vermisst ihr?

Eine fast perfekte Kfz Halterung für das IPhone 4

Ich besitze persönlich kein Iphone und komme deshalb nur manchmal in den Genuss, wenn meinem Freund das Rekordbrechen bei Doodle Jump Fingerkrämpfe bereitet. Mein Wissen über die Menge und Inhalt der Apps ist entsprechend leider gering, doch gerade genug, um zu wissen, dass es für alle möglichen vorstellbaren Sachen Apps gibt, und dass genau diese steil wachsende Anzahl an Apps der Besitz eines jeden Iphones verführerisch macht. Bisher bedeutet das Iphone für mich schlichtweg ein vielfunktionales Handy. Doch vielleicht werde auch ich eines Tages mein Geld in so ein Handy investieren. An dem Tag, wo eine App ins Leben gerufen wird, die nur Musik abspielt, die zu meiner Stimmung passt.

Ich wage mich nicht zu behaupten, dass dieser Tag nie kommen wird, denn die Geschichte hat bewiesen, dass Menschen fähig sind, Wunder zu erschaffen. Es wird immer weiter geforscht und nichts spricht letzten Endes dagegen, dass das kleine millimeterdünne Iphone in der Zukunft meine Gedanken lesen kann, viel weniger noch, meine Stimmung fühlen. Passend dazu soll in der Itunes-Bibliothek (oder einer anderen beliebigen, die dann Hauptsache kostenlos genutzt werden kann, ohne dass der Nutzer auf etwas verzichten muss) nach Liedern gesucht werden, die mich ansprechen. Etwa melancholisch traurige Melodien, wenn Facebook sich plötzlich dazu entscheidet verrückt zu spielen (wie vor einigen Wochen), und glücklich sonnige nach einer erfolgreichen Shoppingtour.

Wenn ich mich aber in einer nicht besonders glücklichen Situation befinde, soll die Musik meine Stimmung verbessern, Songs also zum Beispiel mit immer schnelleren Rhythmen oder freundlicheren Lyrics abspielen. Es ist weitaus bekannt, dass Musik Stimmungen verändern oder gar Gefühle bearbeiten kann. Diese App könnte für mich eine eigene gern besuchte Therapie sein. Die hilft mir, meine eigene Balance wieder zu finden. Sie gibt manchen Liedern auch die Chance, öfter gehört zu werden.

Und ich würde dann nicht immer nur James Blunts „Goodbye my lover“ wiederholen müssen, wenn ich mich gelegentlich mit meinem Freund streite.

Diese Seite enthält affiliate Links. Für dich entstehen keine Mehrkosten, wenn du die verlinkten Produkte bestellt. Du unterstützt damit meine Arbeit und tust mit damit etwas Gutes.

Comments (14)

  1. Sehr schön geschriebener Artikel. Das wär mal eine App. Eine stimmungsabhängige Musikbibliothek. Cool. Nur wie sähe dann die Kopplung an mein Gehirn aus? Über Bluetooth mit eingepflanztem Sender Chip im Nacken? 😉

    Aktuell vermisse ich unter meinen 237 iPhone Apps keine einzige. Und ja, ich gestehe: ich bin App süchtig. Ich hab schon reduziert. Und bitte jetzt nicht fragen, brauchst du alle Apps. Natürlich brauch ich alle Apps… 😎

    Liebe Grüße
    ivan

  2. Eifon ist ziemlich suboptimal.

  3. Weil’s nix kann. billig zusammengeleimtes, technisch schwaches Plastikding, für das du ein Schweinegeld bezahlen darfst, nur um dir vorschreiben lassen zu müssen (!), was du damit machen darfst und was nicht. (Kannst es ja nicht mal anfassen, ohne Sendeleistung zu verlieren. 😛 )

  4. So ein unqualifizierter Mist was du da schreibst.

    Das iPhone kann nix? Soso, begründe das bitte mal!

    Billig zusammengeleimtes technis schwaches Plastikding? Glasoberfläche und Edelstahlramen sag ich nur!

    Wieso vorschreiben lassen was man machen darf? Ich nehme an, du beziehst dich damit auf den Exklusivvertrag von der Telekom – kleine Info am Rande: Der ist seit vorgestern nicht mehr vorhanden.

    Das mit der Antenne war ein doofes Problem, richtig. Aber Apple hat richtig reagiert und vorallem ist das Problem mittlerweile auch schon behoben.

  5. @Topic

    Netter Bericht!

    @iwan

    Ehm, 257 Apps? Alter Schwede, ich hab nicht einmal 50 und nutze davon effektiv nur die Hälfte.

    @Tux

    Ich gehe von aus das Du nicht einmal bisher ein iPhone in der Hand hattest und auch keine Ahnung davon hast was man mit dem Teil machen kann oder?

  6. Dochdoch – aber ich würde gern auch deine Sichtweise hören:
    Was kann ein iPhone, was mein Samsung Galaxy S nicht beherrscht und den unverschämten Preis rechtfertigen würde, gemessen daran, dass du danach nicht einmal das Recht hast, beliebige Software auf ihm zu nutzen?

  7. @Kalliey®
    Bitte mit „v“ 😉
    Ja, ob ich die vielen Apps alle auf einmal brauche? Nein, natürlich nicht, aber es macht einfach Laune, was neues auszuprobieren. Und ich hab auch nicht alle auf einmal dem iPhone, sondern synch mir diese nur bei Bedarf drauf. Viele „braucht“ man ja nicht immer.

    @tux
    ich zitiere mal und antworte darauf. Auch wenn ich finde, dass du extrem Pauschal schreibst. Ich denke mal, dass du die Punkte nur nicht ausweiten wolltest, oder?

    – „Weil’s nix kann.“
    Einfach falsch!

    – „billig zusammengeleimtes, technisch schwaches Plastikding“
    3GS Plastik, ja, aber nicht wirklich billig, iPhone 4 definitiv Nein. Aber ist das Samsung denn besser verarbeitet? Falls ja, freut es mich für dich.

    – „für das du ein Schweinegeld bezahlen darfst“
    Das ist doch ein sehr relativer Punkt, oder? Und die T-Com Bindung ist doch auch Schnee von gestern, sprichwörtlich 😀

    – „nur um dir vorschreiben lassen zu müssen (!), was du damit machen darfst und was nicht.“
    Ui, ich denke, das ist eine Grundsatzdiskussion. Wie in vielen Bereichen. Linux? Windows? OpenSource? Bin ich Entwickler und kann tief ins System blicken und verstehe auch alles, dann kann ich gerne dran rumwerkeln und mir alles selber zusammenbauen. Bin ich aber nur ein Anwender, der „ein System“ einfach nur benutzen möchte, ist das halt eine andere Welt. Ich brauch nicht überall root Zugriff 😎 Gesunde Grenzen sind auch hilfreich und schaffen Stabilität. Ist genauso wie in der Erziehung von Kindern. Ja, die Apple Politik ist grenzwertig und man könnte über diesen Punkt SEHR lange diskutieren, aber ein in sich geschlossenes System ist grundsätzlich erst mal positiv. Ich seh das z.B. auch in Bereichen, mit denen ich beruflich zu tun habe. Router und Switche von Cisco sind schweineteuer und wenn man da proprietär bleiben möchte, zahlt man richtig viel Geld im Vergleich zu anderen Herstellern, wie z.B. HP oder, oder, oder. Aber letztendlich lohnt sich das auf lange Sicht immer! Bei Apple seh ich das ähnlich. Apple Macbook, Apple „Handy“, Apple MP3 Player, etc. Da stimmt einfach alles, es funktioniert und zwar immer und durchweg und man kann sich auf dieses System verlassen. Denn ich will es nur benutzen und nicht dran rumtüfteln. Das mach ich ja schon an anderer Stelle :mrgreen:

    – „Kannst es ja nicht mal anfassen, ohne Sendeleistung zu verlieren.“
    Billige Polemik 😉

    – „Was kann ein iPhone, was mein Samsung Galaxy S nicht beherrscht“
    Keine Ahnung, ich kenn das Samsung nicht.

    Soweit erst mal. Wenn du mit deinem Samsung zufrieden bist, freut es mich für dich. Ob man heutzutage alles miteinander vergleichen kann, bezweifle ich mal. Aber letztendlich sollten wir es doch wie der Alte Fritz halten. Soll doch jeder nach seiner facon selig werden. Oder nicht? 🙂

    Grüße
    ivan

  8. @Ivan: Ich habe auch fast genauso viele Apps auf meinem iPhone. Leider ist das mehr ein Fluch als ein Segen. Daher würde ich mir wünschen, dass es einfach weniger Apps gibt und man so einen besseren Überblick hat.

    @tux: So billig und ein Dreck kann es ja nicht sein, sonst würden es sich nicht so viele Leute kaufen. Ich kenne auch viele, die dem iPhone den Rücken zukehren wollten und am Ende doch wieder nach Samsung Glaxy und HTC Desire, oder änderen Handys beimm iPhone gelandet sind.
    Es wird ja keiner gezwungen ein iPhone zu kaufen. Mein Kollege hat auch ein Samsung Galaxy und ich könnte z.B. mit dem Ding nichts anfangen.
    Daher geht es auch nie um reine technische Daten, sondern um die Usability. Es gibt sehr viele Handys die technisch besser sind als das iPhone und dazu auch noch günstiger. Apple Produkte bestechen auch nicht durch technische Daten, sondern mit Usability.
    Am Ende zählt doch, dass jeder mit seinem Handy zufrieden ist. Daher kann sich auch jeder das kaufen, was er gerne möchte.

  9. @tux
    Mit meinem iPhone steuere ich z.B. meine Nikon D300 und spare mir dadurch einen teuren Fernauslöser mit Bildschirm für umgerechnet mal gut 150-200€.

    … oder ich steuere aus der Entfernung meine Computer (Internet voraus gesetzt).

    … schneide Filme

    … bearbeite Fotos

    … verwalte Webseiten

    und hab einfach sehr viel Spaß mit dem Teil 🙂

    Denke aber du bist einer der üblichen Verdächtigen die ein iPhone einfach immer doof finden, weil man das in deinen Kreisen eben so macht. Microsoft ist auch Mist, oder? …

  10. „Ja, die Apple Politik ist grenzwertig“. Genügt, um das Ding nicht mit dem Arsch anzugucken. Selbst, wenn man damit fliegen könnte, würde ich es nicht haben wollen. Ich würde es gern BESITZEN und mich nicht weiterhin gängeln lassen.

    Nein, ich mag Microsoft, auch, wenn sie viel Schrott produzieren.

  11. Aaaalso, dann schreibe ich einfach mal, was ich wirklich vermisse und wovon ich einfach gerne mehr hätte: Applikationen, die richtig süchtig machen. DoodleJump ist ein gutes Beispiel dafür, wird aber auch irgendwann langweilig. Auch RUN! und der ganze Kram ist super und ich kann mir kaum vorstellen, dass da noch etwas süchtiger machen kann – falls doch: ich warte!

  12. Ich habe zwar kein Iphone (nicht weil ich es nicht mag sonder weil mir der Vertag momentn zu teuer ist bei meiner bescheiden arbeitssitutation ab nächstes Jahr) aber wenn alles klapp kommt vielleicht diesen Monat der neue iPod touch und es gibt nur ein paar Apps die ich haben wollen würde(was abe rnie passiert). Und zwar die Mario spiele aufn iPod/iphone.

    Und ein gutes Navi App mir GPS Emfänger und Autohalterung mit dem letzten hatte ich nicht so gute erfahrung…

  13. Grundsätzlich gbit es das schon, nämlich bei einem Sony Ericsson Handy.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.