Google Buzz und andere Social Network Dienste auf dem eigenen Blog. Was ist wirklich nötig?

Google Buzz und andere Social Network Dienste auf dem eigenen Blog. Was ist wirklich nötig?

März 12, 2010 30 Von hombertho

Wie viele soziale Netzwerke sollte man auf seinen Blog verknüpfen und welche braucht man wirklich und bringen dem Leser Vorteile? Zu Beginn meiner Blogger Karriere fand ich die Integration von anderen sozialen Netzwerken eine klasse Sache und hatte so ein Plugin nach dem anderen installiert. Mit dem tollen, aber auch leistungshungrigen WP-Plugin Sexy Bookmarks habe ich aber angefangen umzudenken.

Google Buzz und andere Social Network Dienste auf dem eigenen Blog. Was ist wirklich nötig?Auch wenn die Plugins und die Buttons noch so toll sind, bringen sie nichts, wenn diese beim Leser nicht ankommen. Da kann man sie als Blogautor noch so praktisch finden. Man installiert die Buttons ja nicht für sich selber, sondern für die Besucher.

Das Bild an der linke Seite stammt aus einem englischsprachigen Blog. Hier sieht man, dass die Buttons ankommen und auch wirklich genutzt werden. Diese beeindruckenden Zahlen sind innerhalb von 22 Tagen entstanden.

Ich selber benutze aktuell den Tweetmeme Button, der auch ab und zu genutzt wird und das WP-Plugin Cute Profiles, dass ganz links zu sehen ist. Ich bin aber in dem Punkt schon unschlüssig, ob diese Social-Network Leiste nicht auch schon wieder entfernen soll. Ich weiß, dass sie nicht bei jedem gut ankommt und die Klickrate ist auch nicht sehr hoch.

Wenn bei über tausend Besucher täglich nur ein oder zwei klicken ist das schon ein bisschen ernüchternd. Hier steht dann Nutzen oder die Ladezeit der Webseite gegenüber. Will man lieber die zwei Klicks oder will man lieber einen performanten Blog?

Mit Google Buzz ist ja seit kurzem ein weiterer Social-Network Dienst hinzu gekommen und es gibt auch schon eine Menge WP-Plugins um den Dienst auf seinem Blog einzubinden. Gerade weil der Dienst von Google ist und man damit auch seinen Bekanntheitsgrad steigern könnte ist Buzz recht interessant.

Aber bis jetzt habe ich noch recht wenig Erfahrungen mit dem neuen Dienst gemacht. Irgendwie erschliesst sich mir noch nicht der wirkliche Sinn.

Vielleicht kann mir Chip Dunn, Sprecher von Google mir das genauer erklären:

http://www.youtube.com/watch?v=ZGwYrZLvvJU

Okay, so wirklich hat mich das jetzt nicht überzeugt 😀

Weniger ist mehr

Vielleicht kennt ja jemand diese wibiya Toolbar. Matthias hatte Sie letztes Jahr in seinen Blog eingebaut. Irgendwann ist sie dann klammheimlich wieder verschwunden. Cindy hatte vor ein paar Wochen auch einen Versuch gestartet. Aber der Wiederstand war so groß, dass die Leiste mittlerweile minimiert wurde. Ich kenne noch keinen Fall, wo diese Leiste wirklich länger bestand hatte. Sie wird einfach nicht von den Lesern angenommen und benutzt. Nein im Gegenteil, man erntet sogar böse Kommentare bzw wird damit bestraft, dass die Seite einfach nicht mehr besucht wird.

Grenzwertig ist auch das Plugin WP-Greetbox. Dieses Plugin begrüßt den Besucher auf dem Blog und fordert den Leser dazu auf, doch den RSS Feed zu abonnieren, oder per Twitter zu folgen, den Beitrag zu Twittern, einen auf Facebook zu folgen, … An sich ja keine schlechte Idee, aber auch bei diesem Plugin ist der Ärger bei den Stammleser höher als der Nutzen bei neuen. Das Plugin funktioniert vielleicht in Amerika, wo man es auch gewohnt ist im Supermarkt nett begrüßt und auf die aktuellen Angebote aufmerksam gemacht zu werden. In Deutschland funktioniert dieses Prinzip nicht. Die Kunden würden sich belästigt fühlen und nie mehr das Kaufhaus besuchen.

Wenn man unsicher ist, welche Social-Network Tools man in seinem WordPress Blog einbauen soll, dann überlegt man sich am besten, welchen Button man auch selber benutzen würde und durch welche man sich eher belästigt fühlt.

Lieber einen Button und Social-Network Funktion weniger benutzen als zuviel. Denn Besucher zu triezen bringt nichts und führt eher dazu, dass man genau das Gegenteil erreicht. Ausserdem zieht man durch zu vielen Plugins seine Blogperformance in den Keller und hinterlässt bei dem geneigten Leser einen weiteren schlechten Eindruck.

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