Buchtipp „Das Blog Profi Handbuch“ – So klappt es auch mit dem SEO

Die Motivation einen Blog zu erstellen kann viele Gründe haben. Die einen suchen nur eine Plattform, in der Sie sich selber ausdrücken können bzw um sich mit Freunden und Bekannten auszutauschen. Da kommt es auch weniger auf SEO an. Wer aber gefunden werden und den ein oder anderen Euro verdienen will kommt um das Thema SEO nicht herum.

Als ich Anfang 2008 diesen Blog  angefangen hatte wusste ich noch nichts von SEO. Ich habe einfach drauf los gebloggt und hatte auch den entsprechenden Erfolg. Gerade mal 30 Besucher an einem Tag. Das motiviert natürlich nicht wirklich. Eigentlich der Alptraum jedes Blogger. Man schreibt etwas und es liest keiner. Aber leider kommt man in der ersten Phase eines Blogs nicht drum herum. Der Bog muss erst noch mit Content gefüllt werden und man muss sich auch erst seine Stammleserschaft aufbauen.

Leider ist es nun auch mal so, dass man nicht der einzige Webseite im Web ist und wenn man gefunden werden will, dann muss man auch einiges beachten. Nur wenn man auf den ersten Seiten der Suchergebnisse bei Google ist, dann wird man auch angeklickt. Je weiter hinten man in den Suchergebnissen aufgelistet wird, umso niederiger ist auch die Klickrate.

Tipps und Tricks, wie man das erreicht gibt es im Internet eine Menge. Viele versprechen auch viel Erfolg mit wenig Einsatz. An solchen Voodoo glaube ich aber nicht. Erfolg kommt nicht einfach so über Nacht und man bekommt diesen auch nicht geschenkt. Aber man kann dem Erfolg etwas auf die Sprünge helfen 😉

Erfolg kann man auch auf verschiedene Arten haben. Für manche ist es ein Erfolg, wenn man gut besucht wird und die Besucher nette Kommentare abgeben. Für andere sind die Einnahmen der Maßstab für den Erfolg. Aber egal für welchen Weg man sich entscheidet gibt es Dinge, die man beachten sollte.

Ich habe mir vor ein paar Tagen das kostenlose eBookDas Blog-Profi Handbuch“ von Jürgen Schnick herunter geladen. Ich bin ja normalerweise sehr skeptisch bei solchen Angeboten. Hätte ich auch nicht vorher das  Interview bei Robert gelesen, dann  hätte ich wohl auch nie den Schritt getan und meine Email Adresse dort eingetragen.

Buchtipp

Nach der Anmeldung bekommt man sein ebook direkt über Email zugesandt.

Auf 95 Seiten beschreibt der Autor, was man alles beim Bloggen beachten sollte und worauf es ankommt. Dabei geht es nicht nur um das Geld verdienen, sondern auch darum, wie man einfach seinen Blog bekannter macht bzw. was man beachten sollte, damit nicht irgendwann eine Abmahnung ins Haus flattert.

Ich finde das Buch ist gut geschrieben und lässt sich schön lesen. Der Autor verzichtet darauf auf reißerische Art dem Leser zu versprechen, dass man schnell und einfach ganz viel Geld verdienen kann. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Ich selber kannte zwar schon viele Tipps und Tricks, weil ich mittlerweile fast schon drei Jahre als Blogger unterwegs bin. Aber es gab auch einige Punkte, die ich so noch nicht kannte und bei mir auch noch verbesserungsfähig wären.

Kritikpunkte gibt es wenige. Da der Autor natürlich auch ein bisschen Werbung für sich machen will bekommt man einen Newsletter mit Infos und Werbung. Aber als kleine Gegenleistung, dass man das Buch kostenlos bekommen finde ich das absolut in Ordnung.

Zum Thema Erfolg gibt es auch noch eine Redewendung, die ich sehr passend finde

Erfolg ist der erste Schritt zum Misserfolg

Das sollte man auch nie vergessen. Aber Rückschläge muss man als Blogger auch einfach zurück stecken können. Nicht immer wird man mit Lob überschüttet und man muss auch lerner mit Kritik umzugehen. Man kann es nicht jedem Recht machen man wird Leuten begegnen, die das einem auch unmissverständlich ausdrücken. So etwas kann einem schon die Laune verderben. Aber man darf sich davon nicht beeindrucken lassen.

Diese Phasen des Misserfolgs durchläuft früher oder später jeder Blogger. Entweder man lässt sich nicht davon entmutigen und macht einfach weiter, oder man schmeißt alles hin. Auch ich hatte schon oft überlegt, ob es hier alles überhaupt einen Sinn macht und nicht besser wäre alles hin zu schmeißen. Aber ich wäre mir auch sicher, dass ich dann was vermissen würde.

Aber egal für welchen Weg man sich entscheidet seine Blog bekannter zu machen ist es wichtig, dass man sich immer selber treu bleibt. Nur wenn man Spass an seinem Blog hat, dann ist man auch erfolgreich und man kann Stolz auf seinem Blog sein.

Ich würde es mit dem SEO auch nie übertreiben. Ich verdiene mit dem Blog ja nicht meinen Lebensunterhalt, sondern nur ein paar Euro nebenbei um meine teuren Hobbies zu finanzieren 😀

Man kann aber wenn man will mit ein oder zwei Blogs aber auch leben, wenn man alles richtig macht. Aber man sollte auch beachten, dass immer noch was an den Staat geht. Sobald man Geld durch Werbung erwirtschaftet muss man auch ein Gewerbe anmelden und dann geht gut 1/3 wieder an den Staat. Der erste Stolperstein, den viele Blogger falsch machen. Das liegt aber auch daran, dass es viele unterschiedliche Meinungen dazu im Netz gibt. Fakt ist aber, dass keiner für euch dann gerade steht, wenn eine saftige Nachzahlung vom Finanzamt ins Haus flattert. (Ich meine damit nicht flattr 😀 ). Da zahle ich dann lieber die paar Euro für eine Gewerbeanmeldung und bin damit auf der sicheren Seite 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und optimieren eueres Blogs 🙂

(Quelle: Jürgen Schnick)
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Comments (16)

  1. Wenn man aber mit seinen Blogeinnahmen unter den Steuerlichen Grenzen bleibt, dann geht auch nicht wirklich etwas an den Staat. Einkommenssteuer zahlt man erst ab einen Gewissen Betrag und auch Gewerbesteuer wird erst fällig, wenn man über einen Gewissen Betrag kommt. Man zahlt also nicht gleich automatisch 1/3 der Einnahmen an den Staat, erst wenn man bestimmte Grenzen überschreitet.
    Ein Gewerbe sollte man allerdings immer anmelden wenn man Gewinn macht, denn dann ist man Abgesichert und keiner kann einem sagen, dass man etwas falsch gemacht hat.

  2. Hört sich sehr intressant an! Werde ich mir mal besorgen wenn ich zuhause bin.
    Solltest aber nochmal ganz groß schreiben: Kostenlos! 😛

    Hast du denn ein Gewerbe für deinen Blog angemeldet denn ich denke mal bei dir wird doch schon ganz schön was rein flattr =)

  3. Wie beim FA kann man nicht flattrn? 😛

  4. Hallo Hombertho,

    ja SEO, the never ending story! Aber schön das du als einer der Große mal etwas Literatur, vorallem kostenlos, herausrückst und so ein paar Tipps verrätst. 😉

    Aber wie gesagt, das ist keine Anleitung zum Geld drucken, sondern um seinen Blog bekannter zu machen und somit vielleicht den einen oder anderen Kommentator mehr auf seinen Blog aufmerksam zum machen!

    Dann mal los, dann optimieren wir mal wieder!

  5. Ojegale. Seo. Ein interessantes und doch so verwirrendes Gebiet. Zumindest bin ich da ziemlich „blond“.
    Aber dein Buch hört sich wirklich interessant an :thumbsup:

  6. Ob man da wirklich noch was lernen kann? Für meinen Teil bezweifle ich das schon sehr :mrgreen:, aber für den ein oder anderen mag es ja doch noch was bringen.

  7. @Sven: Das 1/3 war war bei mir letzte Jahr so. Der Betrag variiert natürlich je nachdem wie hoch die Einnahmen sind. Das mit der gewissen Grenze habe ich auch schon oft gehört, aber man ist mit einem Gewerbeschein auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Der kostet ja nicht wirklich viel und man hat ja auch noch Vorteile und kann z.B. in der Metro einkaufen. In meinem Fall hat die Gewerbeanmeldung nicht einmal 18 Euro gekostet. Ein Kollege hat in einer anderen Stadt aber schon 50 Euro gezahlt. Das ist ja unterschiedlich.

    @Nils: Es gibt ja viele kostenlose eBoooks, aber nicht alle taugen auch was. Vor allem muss man auch aufpassen, dass man nicht am Ende dann doch was zahlen muss.
    Na klar habe ich ein Gewerbe angemeldet. Das kostet nicht die Welt und ist schnell erledigt. Eine Strafe zu zahlen wird ziemlich kostspielig und wieso soll man so eine Gefahr eingehen. Schwarzarbeit ist nun mal nicht gerne gesehen.

    @Kalliey®: Noch nicht, aber sollten die mal einführen 😉

    @Mac: Ein Blog zu haben ist ja ein ständiger Optimierungsprozess. Wenn ich da ein Jahr zurück Blicke. Da hatte ich nicht einmal 2,5 mal weniger Besucher und auch die Einnahmen waren noch bescheiden. Erst seit mitte des Jahres konnte ich das alles steigern. Aber es ist noch eine Menge Potential vorhanden, aber den kann ich aus zeitlichen Gründen nicht ausschöpfen

    @Nila: In dem Buch geht es ja nicht nur ums Geld verdienen, sondern auch um das sinnvolle Gestalten von Artikel. Da du aber schon auch ein alter Hase im Blog Geschäft bist wird dir auch vieles bekannt vor kommen.

    @Tanja: Na gut du als altes SEO Hase wirst da sicherlich nichts lernen. Aber es gibt viele, die noch nicht einmal genau Wissen was ein Blog ist. Ich hätte mir so ein Buch am Anfang meines Bloggerlebens gewünscht.

  8. Hi Thomas,

    danke für den Tipp. Hab ich mir gleich mal runtergeladen und auf dem iPhone geladen. Dann habe ich am Freitag im Flieger gleich mal ne gescheite Lektüre. Und den ein oder anderen Tipp werde ich sicherlich auch finden und umsetzen können.

  9. @Michael: Oh auf dem iPhone lesen. Das habe ich noch nicht probiert. Na dann viel Spass beim lesen.

  10. Ich habe zwar normalerweise etwas dagegen, im Gegenzug für PDFs meine Mail-Adresse rauszurücken und gleich noch das Einverständnis für Spam/Newsletter zu erteilen, aber sofern sich noch ein paar andere Tester zu Wort melden, überlege ich es mir vielleicht doch noch anders.

  11. @Jan: Also mittlerwiele bekomme ich jetzt schon öfters eine Newslettermail. Das ist nicht so schön. Alternativ kannst du auch eine einmalige Emailadresse erstellen, die dann danach in den Müll geroutet wird. Musst du halt dann mit deinem Gewissen vereinbaren können 😉

  12. Danke für Deinen Tipp! Wenn das Buch gut geschrieben ist und auch attraktive Inhalte bietet, habe ich auch gar kein Problem, meine Mailadresse dafür herzugeben. Leider gehen die Infos oft ja über die absoluten „Basics“ nicht hinaus.

    Aber wenn mehr „Tiefgang“ geboten wird, dann freue ich mich immer etwas dazuzulernen. Möchte mich ohnedies wieder ein bißchen mehr mit dem Thema SEO und Blogs beschäftigen – ist in all dem „Reisestress“ leider ein bisschen auf der Strecke geblieben.

    Liebe Grüße aus China!

  13. hombertho

    @Andersreisender: Das Buch bietet schon interessante Einblicke. Schwer ist Tiefgang zu definieren. Für manche wird es schon sehr viel Tiefgang bieten. Für Andere, die schon seit Jahren damit zu tun haben werden vielleicht darüber nur lachen.
    Ich fand das Buch nach fast 3 Jahren Bloggen interessant und konnte noch einiges dazu lernen. Manches wusste ich aber schon und war nicht wirklich überraschend.
    Viele Grüße zurück nach China 🙂

  14. Ja, das ist es halt – es kommt immer auf den Wissensstand des Lesers an. Andererseits: Man lernt nie aus. Darum wird man man erst nach dem Lesen wissen, ob für einen interessante Inhalte dabei waren. Das werde ich in einer ruhigeren Minute auf jeden Fall machen. 🙂

  15. Wow, danke für den super Tipp. Habe es mir gleich einmal „bestellt“ und werde mich die Tage hinsetzen und es lesen :thumbsup:

  16. Ich halte nicht viel von solchen Büchern, aber: man lernt nie aus.
    Daher, gleich mal bestellt. 🙂

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