Auch ein iPhone braucht ein Zuhause: Erfahrungsbericht zum Kensington Dock und dem Battery Pack

August 4, 2010 17 Von hombertho

Da ich mein iPhone 4 aus England über Borderlinx bestellt hatte, gab es auch keinen deutschen Stromstecker. Ich nutze zwar das englische Ladegerät mit einem Reiseadapter, aber das ist nicht besonders elegant. Ausserdem finde ich es gerade für Zuhause recht praktisch, wenn das iPhone einen festen Platz hat, wo ich es ablegen kann und sich am besten gleich auflädt. Dazu ist am besten eine Dockingstation geeignet, in der ich das iPhone dann einfach nur anstecken kann und nicht noch mit Kabeln herum hantieren muss. Auf der Suche nach der passenden Dockingstation bin ich dann bei der Kensington Charging Dock mit Battery Pack für iPod und iPhone hängen geblieben. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei der Dockingstation auch noch einen Notfall-Akku Battery Pack dabei ist, mit dem man sein iPhone auch unterwegs aufladen kann.


Es hat also nicht lange gedauert, bis die Dockingstation dann in meinem Warenkorb lag und nun vor mir steht, um getestet zu werden 🙂

Kensington Dock iPhone-6

Die Dockingstation macht einen sehr robusten Eindruck und steht durch sein Gewicht und der Gummierung auch sicher auf dem Tisch. Es wird zu der Dockingstation ein Netzteil mitgeliefert, dass einen passenden Stecker für Amerika, England und Deutschland hat. Somit kann man die Dockingstation auch ohne Probleme auf die Reise nehmen. Das Netzteil hat einen USB Stecker. Das finde ich besonders praktisch, weil man damit auch andere Geräte mit Strom versorgen kann. Wenn man möchte, dann kann man damit auch das iPhone ohne Dockingstation aufladen.

Die Dockingstation kann man über USB auch direkt mit dem Computer verbinden. Dann kann man das iPhone aufladen, oder mit iTunes synchronisieren.

Kensington Dock iPhone

Es wird ein Adapter für die Ladeschale mitgliefert. Die scheint aber nur für einen iPod zu passen. Daher wird für das iPhone kein Adapter benötigt. Das hat leider den Nachteil, dass es ausser dem Steckerkontakt keine weitere Stabilität gibt. Leider ist das Problem bei vielen Dockingstations zu finden. Aber zum Glück ist das Dock so robust, dass man eigentlich keine Angst haben muss. Allerdings sollte man dennoch vermeiden so wild auf dem iPhone zu drücken, wenn es in der Ladeschale steckt 😉

Kensington Dock iPhone-2

Für das Akkupack gibt es einen extra Steckplatz hinter dem iPhone, das mittels Mini-USB aufgeladen wird.

Kensington Dock iPhone-3

Das Akkupack wird bei Bedarf, dann mittels Dock an des iPhone angesteckt. Vier Leuchtdioden signalisieren den Akkuzustand. Der besondere Clou ist der Schutzdeckel für den Dockanschluss.

Kensington Dock iPhone-4

Dieser fungiert nämliche als Fuß und so hat man dann noch eine provisorische Mini Dockingstation:-)

Kensington Dock iPhone-5

Aber wirklich sehr stabil ist es nicht. Dann lieber hinlegen, dann kann nichts umfallen und kaputt gehen. Der Ladevorgang mit dem Akkupack geht sehr gut. Theoretisch beträgt die Eingangangs- und Ausgangsstromstärke 0,5 Ampere. Somit lädt man das iPhone genauso schnell, wie mit der Dockingstation, die auch eine Ausgangsstromstärke von 0,5 Ampere hat. Laut Hersteller hat der Akku eine Kapazität von 500 mAh. Wie hoch nun die Akku Kapazität des iPhone 4 ist konnte ich nicht genau heraus finden, aber diese sollte ja höher sein, als vom Vorgänger, die noch 1400 mAh betragen hat. Also wer jetzt fleißig mitgerechnet hat, dem sollte auch klar sein, dass man mit dem Zusatzakku das iPhone nicht komplett, sondern ungefähr zu einem drittel aufladen kann. Das mag sich zwar jetzt wenig anhören, aber wenn ich bedenke, dass meine Akkulaufzeit bei normaler Nutzung so um die drei Tage beträgt hat man durch so eine Zusatzakkuladung noch einen knappen Tag dazu gewinnen können 🙂

Es gibt zwar Leistungsfähigere mobile Ladegeräte, wie zum Beispiel der Sanyo KBC-L2S-E Mobile Booster Akku, aber die sind dann bei weitem auch nicht so klein und so praktisch.

Mein Fazit

Mich hat das Kensington Charging Dock mit Battery Pack überzeugt. Die Dockingstation ist gut verarbeitet und durch den zusätzliche Battery Pack hat man noch die Möglichkeit sein iPhone unterwegs aufzuladen.

Zu bemängeln gab es eigentlich nur die geringe Kapazität des Battery Pack von 500 mAh und der Preis von über 50 Euro. Komischerweise gibt es die Kensington Charging Dock und das Battery Pack einzeln für je knapp 20 Euro. Also wer sparen möchte kann einzeln kaufen bzw kann sich ja erst einmal die Dockingstation zulegen und dann später bei Bedarf den Battery Pack nachrüsten.

Ich finde die Investition hat sich gelohnt und ich brauche mir nun auch keine Gedanken mehr über einen leeren iPhone Akku machen 🙂

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