Das externe Raid Gehäuse Fantec QB-35RFE – Die günstige Alternative zu einem Drobo

Februar 9, 2010 39 Von hombertho

Ich hatte vor ein paar Tagen über online Webspeicher geschrieben und da schien es zu Missverständnissen gekommen zu sein. Das lag vielleicht auch daran, dass die Überschrift etwas unglücklich gewählt wurde. Natürlich wollte ich mit dem Artikel nicht sagen, dass externe Festplatten für ein Backup ungeeignet sind. Nein eher im Gegenteil, ich habe da eine richtig gute externe Festplatte, die für die Sicherheit meiner Daten sorgt.

Darf ich vorstellen meine externe Festplatte

Fantec 4 Fach Raid

Wenn man zu dem FANTEC QB-35RFE externe Festplatte sagt ist das schon fast etwas untertrieben. Es ist ein kleines Storage, in dem bis zu vier Festplatten im Raid Verbund betrieben werden können. Ein wichtiges Kaufkriterium für mich, da ich vorher zwei externe Platten hatte, die sozusagen im manuellen Raid 1 Modus synchronisiert wurden. Da eine Datenkonsistenz zu halten ist mehr als müsig und viel zu umständlich.

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium war der SATA und Firewire 800 Anschluss. USB ist einfach ungeeignet, wenn viele Daten übertragen werden müssen. Da kann ein Backup schnell zu einer Zerreißprobe werden. Ganz abgesehen von der hohen CPU Last, die den ganzen Rechner komplett lahm legt und den Lüfter zum heulen bringt.

Bei mir läuft der FANTEC QB-35RFE in einem Raid 5 Verbund mit 4 x 1,5TB Festplatten von Seagate. Wieso so viel? Ganz einfach. Wenn man mal ein Raid erstellt hat, dann kann man leider nicht einfach größerer Platten rein stecken. Da muss man das Raid komplett neu aufbauen und verliert dabei natürlich auch die kompletten Daten, die bisher darauf gespeichert wurden. Jetzt habe ich zwar mit 4,5 TB sehr viel Speicher zur Verfügung, der bei weitem nicht ausgelastet ist, aber dafür habe ich auch für lange Zeit meine Ruhe. Ausserdem habe ich eine SSD Platte in mein Notebook und muss sehr viele Daten, wie Bilder, Musik und Filme extern auslagern.

Ich habe den FANTEC QB-35RFE jetzt schon seit über ein halbes Jahr und sehr zufrieden mit diesem Mini Storage. Es arbeitet sehr zuverlässig, ich habe sehr schnelle Übertragungsraten mit dem eine Bildbearbeitung direkt von dem Raid auch problemlos möglich ist und ich weiß, dass ich bei Raid 5 die Sicherheit habe, dass eine Platte ohne Datenverlust ausfallen kann.

Über das Design des FANTEC QB-35RFE kann ich auch nichts negatives sagen. Eine wertige und massive Verarbeitung. Einzig der Frontdeckel nervt etwas beim öffnen. Aber da man den Deckel nur zur Erstinstallation öffnen muss ist es wirklich nicht sehr störend. Der verbaute Lüfter hat einen Temperatursteuerung und dreht in drei Geschwindigkeiten. Die Lautstärke des Lüfters ist nicht besonders störend. Das liegt aber auch daran, dass die Festplatten viel lauter sind. Leider hat das Gehäuse keine Geräuschdämmung, aber bei welchen externen Festplattengehäuse findet man so etwas auch schon? Ich habe das Problem mit einem längeren Kabel gelöst. Das Storage habe ich damit in einem Schrank verstaut und stört mich so nicht 🙂

Vor allem hatte ich mich für den FANTEC QB-35RFE entschieden, weil mir der Drobo einfach zu teuer war. Wer sich für die kompletten Daten interessiert, findet hier das Datenblatt.

Wie viel Sicherheit brauchen die Daten?

Wie wichtig sind die persönlichen Daten? Da haben viele eine andere Sichtweise. Ich habe einen Kollegen, der sagt, dass er kein Backup macht, weil „Wenn weg, dann weg“. Alles ist ersatzbar und so wichtige Daten hat er nicht. Andere können nicht genug Backups haben und sichern lieber zwei bis dreimal. Damit man ganz auf Nummer sicher geht verteilt man auch noch die Sicherungen an verschiedenen Orten.

Ich gehe lieber auf Nummer sicher und da kommt bei mir eben auch der online Webspeicher ins Spiel. Dadurch das meine Daten an verschiedenen Orten aufbewahrt werden minimiere ich das Risiko, dass was passiert.

Viele hatten bedenken, dass der Betreiber von online Webspeichern Pleite geht. Das kann durchaus passieren, aber dass kann auch bei Banken passieren und trotzdem lassen wir dort unser Geld liegen. Die Menschen aus Argentinien durften das schon Ende 2001 schmerzvoll miterleben.

Daher erreicht man maximale Sicherheit immer nur wenn man streut und dadurch das Risiko minimiert.

Dabei sollte man aber natürlich nie die Datensicherheit aus dem Augen verlieren und zu einer Datenschleuder werden. Wichtige Daten zu verschlüsseln sollte dabei immer eine Selbstverständlichkeit sein. Egal ob externe Festplatte, Notebook oder Webspeicher.

Diese Seite enthält affiliate Links. Für dich entstehen keine Mehrkosten, wenn du die verlinkten Produkte bestellt. Du unterstützt damit meine Arbeit und tust mit damit etwas Gutes.